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Anschrift / Öffnungszeiten
Tourist-Information
Neuer Markt 1
55218 Ingelheim am Rhein
Telefon: 06132/782-216
Telefax: 06132/782-134
E-Mail:
touristinformation(at)ingelheim.de
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Ingelheim auf der Landesgartenschau in Bingen
Erleben Sie den Ingelheimer Kräutergarten inmitten der Landesgartenschau 2008
Mit dem Schiff direkt zur Landesgartenschau in Bingen
Anlegestelle Ingelheim am Rhein (Hafenmole)
Jeden Mittwoch ab 10.00 Uhr
vom 23. 4. – 15. 10. 08
Den Flyer (PDF) können Sie hier downloden
Abfahrtszeiten: | Fahrpreise: |
Tarife:
Tagesticket Landesgartenschau,
Erwachsene 14,00 Euro
Hinweis:
Weitere Eintrittskarten zur Landesgartenschau in anderen Kategorien erhalten Sie direkt an der Tageskasse in Bingen.
Zur Homepage der Landesgartenschau
Kartenvorverkauf
Ingelheim am Rhein ist auf der Landesgartenschau in Bingen mit Informationen zur Kaiserpfalz und einem Partnerschaftsgarten vertreten
Natürlich darf eine Beteiligung der Stadt Ingelheim am Rhein auf der Landesgartenschau in ihrer Nachbarstadt Bingen 2008 nicht fehlen. Wenn sich am 18. April die Tore der 3. rheinland-pfälzischen Landesgartenschau öffnen, präsentiert sich die Rotweinstadt mit einem touristischen und einem gärtnerischen Beitrag.
Als touristischen Beitrag wird die Stadt Karls des Großen natürlich Informationen zur Kaiserpfalz und die historischen Sehenswürdigkeiten in Ingelheim am Rhein präsentieren. Dafür wird am gemeinsamen Stand der Region Rheinhessen, zusammen mit der Rheinhessen-Touristik GmbH, die Computerpräsentation zur Kaiserpfalz zu sehen sein. Dort kann man sich ausführlich über die neuesten Ausgrabungen im Kaiserpfalzpfalzgebiet informieren.
Auch der gärtnerische Beitrag widmet sich dem Thema Karl der Große. Mit einem sogenannten Partnerschaftsgarten wird Ingelheim am Rhein mit einem Kräutergarten dauerhaft auf dem Gelände der Landesgartenschau vertreten sein. Dieser Kräutergarten entsteht nach dem "capitulare de villis" Karls des Großen und wird auch über die Zeit der Gartenschau hinaus als Teil der öffentlichen Grünanlagen am Rheinufer erhalten bleiben.
Partnerschaftsgarten der Stadt Ingelheim bei der Landesgartenschau Bingen 2008
Der Partnerschaftsgarten der Stadt Ingelheim liegt im Hafenpark zwischen Fährhafen und ehemaligen Zollamt am Rhein.
Die Gestaltung des Gartens orientiert sich an der „Capitulare de villis vel curtis imperii“, einer Landgüterverordnung Karls des Großen. Diese Landgüterverordnung aus dem Jahre 812 war eine detaillierte Vorschrift zur Verwaltung der Krongüter und beschreibt neben der Tierhaltung und anderen land- und hauswirtschaftlichen Belangen auch die in Obst- und Gemüsegarten zu verwendenden Pflanzen. Sie sollte damit die wirtschaftliche Versorgung des königlichen Hofes und Heeres als auch seiner Untertanen gewährleisten.
Die Beete der mittelalterlichen Gärten waren rechteckig bzw. quadratisch angelegt und unterlagen eher einer zweckmäßigen als einer ästhetischen Gestaltung.
Diese Art der Gestaltung wurde auch auf den Partnerschaftsgarten der Stadt Ingelheim übertragen.
Dabei handelt es sich um eine streng geometrische Gestaltung in Kreuzform ähnlich eines mittelalterlichen Kloster- bzw. Bauerngartens.
Die Heckenboskette aus Hainbuchen, die seitens der Landesgartenschau Bingen 2008 GmbH vorgesehen sind, fassen den Garten nördlich und südlich in Form eines mittelalterlichen „Hortulus conclusus“ (lat. „geschlossener Garten“). Die etwa 50 cm hohen Beete sind mit Trockenmauern aus weißem Muschelkalk eingefasst und in 1m x 1m große Beete unterteilt. Diese sind mit einer Auswahl mehrjähriger Pflanzen aus der „Capitulare de villis“ bepflanzt.
Den Mittelpunkt des Gartens bildet der Speierling (Sorbus domestica) mit einer weißen Blüte im Mai-Juni, apfel- bzw. birnenähnlichen 3 cm großen Früchten und einer intensiven Herbstfärbung. Unter dem Speierling bieten auf den Trockenmauern montierte hölzerne Sitzauflagen einen Platz zum Ausruhen und Verweilen an. Die Hauptwege sind aus Eichenbohlen hergestellt und verlaufen zwischen den Hochbeeten in Kreuzform. Die Eingänge zum Partnerschaftsgarten betonen Rankgerüste mit Rotwein und Hopfen. Zusätzliche Wege aus wassergebundener Decke zwischen Pflanzbeeten und Heckenbosketten erleichtern die Pflege des Gartens.
























