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Kriminalprävention

Auf Initiative des Oberbürgermeisters Dr. Joachim Gerhard fanden sich am 16.09.1999 zahlreiche Vertreter staatlicher Stellen (Justiz, Polizei, Arbeitsamt, Kreisverwaltung u.s.w.) und öffentlicher sowie privater Institutionen (Schulen, Jugendparlament, Ausländerbeirat, Senioren- und Altenhilfe, Suchtkrankenhilfe u.s.w.) im Ratssaal der Stadtverwaltung ein, um im Rahmen einer konstituierenden Sitzung den entsprechenden Beschluß des Stadtrates vom 19.04.1999 umzusetzen und die kriminalpräventive Sicherheitspartnerschaft für die Stadt Ingelheim am Rhein ins Leben zu rufen.

 

Ziele:

Die kriminalpräventive Sicherheitspartnerschaft versteht sich als Zusammenschluß von Institutionen sowie Organisationen, die aufgrund ihrer Tätigkeiten und Erfahrungen zur Verhütung von Straftaten beitragen können. Sie soll zum einen die Bürgerinnen und Bürger vor Kriminalität schützen und zum anderen potentielle Täter von der Begehung einer Straftat abhalten, um so das subjektive Sicherheitsgefühl des Bürgers zu verbessern und auch einen rationaleren Umgang mit der Kriminalität zu ermöglichen.

Viele Ursachen für die Entstehung von Kriminalität können bereits auf kommunaler Ebene erkannt und angegangen werden. Den Kommunen eröffnet sich damit die Chance, durch Verbesserung der Sicherheitslage auch die eigene Standortqualität entscheidend zu verbessern. Bürgerinnen und Bürger, Wirtschaft, Kaufleute, Verwaltung, Polizei und die politisch Verantwortlichen "sitzen also alle in einem Boot".

 

Aufgaben:

  • Erörterung und Analyse örtlicher Kriminalitätsprobleme und Entstehungsbedingungen
  • Bildung von Arbeitsgruppen zur Lösung spezifischer Probleme
  • Erarbeitung von Empfehlungen zur Verhütung von Straftaten
  • Aufklärung der Bevölkerung über Ursachen und Zusammenhänge von Kriminalität
  • Austausch von Sachverstand/ Erfahrungen zwischen den beteiligten Institutionen
  • Koordinierung von ressortübergreifenden Maßnahmen
  • Unterstützung von Präventionsprojekten
  • Förderung der Eigenverantwortung der Bürger zur Kriminalitätsverhütung

Organe:

Plenum

Dem Plenum stehen vor:

  1. Der Oberbürgermeister der Stadt Ingelheim am Rhein
  2. Der Leiter der Polizeiinspektion Ingelheim

Dieses sollte sich aus allen Institutionen, bzw. deren Vertretern zusammensetzen, die sich in die Kriminalprävention einbringen können und wollen. Zumindest einmal jährlich ist eine Plenumssitzung, zu der alle Mitglieder eingeladen werden, durchzuführen, bei der über die geleistete Präventionsarbeit berichtet und das weitere Vorgehen festgelegt wird.

Koordinierungsgruppe

Die Koordinierungsgruppe besteht (derzeit) aus Vertretern der Stadtverwaltung. Sie versteht sich als ständiger Ansprechpartner und Bindeglied sowie Mittler zwischen dem Plenum und den verschiedenen Arbeitsgruppen.

Arbeitsgruppen/ Arbeitskreise

Die eigentliche Arbeit wird in den zu bildenden Arbeitsgruppen/ Arbeitskreisen geleistet. Diese bilden sich nach der jeweils im Plenum erkannten bzw. erörterten Thematik und Problemstellung. Grundsätzlich setzen sie sich personell aus Freiwilligen der im Plenum vertretenen Institutionen, und/oder auch auf Einladung durch die Koordinierungsgruppe zusammen. Die Arbeitsabläufe innerhalb dieser Arbeitskreise wird von den Mitgliedern eigenständig koordiniert sowie dokumentiert. Arbeitsergebnisse und/oder -berichte werden durch die jeweiligen Sprecherinnen bzw. Sprecher ggf. über die Koordninierungsgruppe dem Plenum übermittelt/ vorgetragen.

 

Die o.g. Ansprechpartner/ -stellen sind wie folgt zu erreichen:

Wilfried Bernd
Polizeiinspektion
Bahnhofstraße 82-84
Telefon: 06132 - 79074 216
Fax: 06132 - 79074 214

Klaus Anthes
Amt 50 (Altenhilfe)
Tel.: 06132 - 782 175

Fred Makar
Tel.: 06132 - 782 255
Fax: 06132 - 782 163