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55218 Ingelheim am Rhein
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Zahlreiche vorgeschichtliche und römische Funde belegen intensive Siedlungskontinuität bis zur Herausbildung eines fränkischen Weilers im Verlauf der Völkerwanderungszeit. Erste urkundliche Erwähnungen stammen aus dem 10. Jahrhundert. Seit dem frühen Mittelalter zählte Groß-Winternheim zu den acht freien Reichsdörfern des unteren Selztales und hatte somit für die wirtschaftliche Ausstattung der bedeutenden Kaiserpfalz in Nieder-Ingelheim aufzukommen. Im Gegenzug dafür genossen die Bewohner entsprechende Privilegien, denen sie einen bis heute noch im alten Ortskern ablesbaren Wohlstand verdankten. Vergleichbar mit den herrschaftlichen Strukturen von Ober-Ingelheim brachten die einstigen Königsmannen auch hier ihre wichtigen Ämter als Räte, Schöffen oder Schultheiße und ihren z. T. hohen Adelsrang durch Anlage äußerst repräsentativer Gutshöfe zum Ausdruck. Bereits um 1300 entstand ein stattlich-schützendes Befestigungssystem (s. dazu Tafel 1). 1407 geht Groß-Winternheim, verpfändet, in kurpfälzischen Besitz über. 30-jähriger Krieg und napoleonische Truppen (1796) ließen das Dorf zwar weit gehend unzerstört, bis zur Mitte des  19. Jahrhunderts tritt dennoch eine stetig spürbare Verarmung ein. Erst programmatische Maßnahmen großherzoglich-hessischer Regentschaft bewirkten den erfolgreichen Neubeginn. Im Zuge der Verwaltungs- und Gebietsreform wurde Groß-Winternheim 1972 Teil der Stadt Ingelheim am Rhein.

 

Diesseits der Selz sind Baulichkeiten früherer Wassermühlenbetriebe (Selz- und Eulenmühle) erhalten, westlich außerhalb gelegen ist der jüdische Friedhof „Holzweg“.

 

Die Stele wurde von Herrn Heinfried Bettenheimer, Ortsvorsteher des Stadtteils Großwinternheim, gespendet. Die textliche Gestaltung der Stele und der Beschilderung der historischen Gebäude erfolgte in Zusammenarbeit mit Ernst Kähler, Historischer Verein und der Stadt Ingelheim am Rhein.