Ohne Wasser gibt es kein Leben - Interkulturelle Führung

Foto: Stadt Ingelheim/bs

In der Interkulturellen Stadtführung am Samstag, 25. März von 14 bis 16 Uhr dreht sich alles um das Thema „Wasser“: An Wasser mangelte es Karl dem Großen nicht, wenn er mit seinem Gefolge in der Ingelheimer Kaiserpfalz weilte. Mehrere Quellen und Brunnen, eine unterirdische Fernwasserleitung, komplexe Verteilsysteme und Klärbecken sorgten jederzeit für sauberes Wasser. Und auch die Nähe zum Rhein, dem „Internet des Mittelalters“, war ein bedeutender Standortvorteil. Tausend Jahre später schrieb der rheinhessische Schriftsteller Carl Zuckmayer (1896-1977) enthusiastisch über seine Heimat: „Im Strome sein, heißt, in der Fülle des Lebens stehn“. Unter dem Titel „Ohne Wasser gibt es kein Leben“ greifen Zeitzeugen die globale Bedeutung des Wassers für die Herausbildung von Siedlungen, Kulturen und Zivilisationen auf. Musikalische und „wässrige“ Kostproben runden die Veranstaltung mit der Ingelheimer Kulturwissenschaftlerin Dr. Nicole Nieraad-Schalke ab.

Treffpunkt ist das Museum bei der Kaiserpfalz der Stadt Ingelheim am Rhein. Der Eintritt ist frei. Um Anmeldung wird gebeten bis 17.März im Museum. Telefon 06132-714701.

 

Die Interkulturellen Stadtführungen mit dem Reihentitel „Straße der Begegnungen“ sind eine Kooperation des Museums bei der Kaiserpfalz mit dem Migrations- und IntegrationsBüro der Stadt Ingelheim sowie dem Beirat für Migration und Integration der Stadt Ingelheim.