Deutscher Archäologiekongress zu Besuch in der Kaiserpfalz Ingelheim

Teilnehmer besuchen die Aula Regia. Foto: Stadt/B.May

Die Kaiserpfalz Forschungsstelle konnte eine Gruppe von Teilnehmern des 9. Deutschen Archäologiekongresses in der Kaiserpfalz begrüßen, der vom 3. bis 8. Juli in Mainz stattfand. Das Schwerpunktthema für den Kongress, bei dem sich 600 Teilnehmer aus Deutschland, Österreich und der Schweiz mit den unterschiedlichsten Themen der Archäologie auseinander setzten,  lautete 2017 „Archäologie und Identität“.

Neben Infoveranstaltungen, Diskussionsrunden und Arbeitsgruppen gehörten auch Exkursionen zum Tagungsprogramm, wie etwa zur Kaiserpfalz in Ingelheim, zur Georgskapelle nach Heidesheim, zur Römervilla in Bad Kreuznach und zur Klosterruine Disibodenberg. 

In der Kaiserpfalz hatte die Forschungsstelle anstelle einer klassischen Führung für die Exkursionsteilnehmer verschiedene Infostationen vorbereitet, um die Fachkollegen über ein breites Themenspektrum rund um die Kaiserpfalz informieren zu können. In der Aula regia behandelte Holger Grewe das Thema „Bauforschung, Denkmalpflege, Stadtsanierung“, Katharina Peisker stellte das Bauforschungsthema „Mauerwerksbeobachtungen“ vor.

Am Heidesheimer Tor gab es die Station Archäologie, wo über die aktuellen Ausgrabungen, die Methoden der Funddokumentation und Archivierung sowie die Organisation des Fundarchivs berichtet wurde. Dies übernahmen Matylda Gierszewska-Noszczyńska, Piotr Noszczyński und Tomasz Zawisko.

Im Besucherzentrum und Museum stellte Dr. Britta Schulze-Böhm ihre Forschungsergebnisse zur Bauskulptur der Kaiserpfalz vor. Ramona Kaiser berichtete zudem über Methoden und Beispiele aus der Wissensvermittlung zum Denkmal Kaiserpfalz, wie z.B. die digitale Architekturrekonstruktion an PC-Terminals.