Weltcafé zum Thema „Fairbindung unterbrochen – Mein Smartphone und der Kongo“

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Nach etwas längerer Sommerpause lädt das Migrations- und IntegrationsBüro der Stadt Ingelheim wieder zum „Weltcafé“ in das Mehrgenerationenhaus ein. Beim interkulturellen Brunch können Interessierte sich austauschen, kennenlernen, Fragen stellen und Ideen präsentieren. Jeder ist eingeladen, egal ob jung oder alt, mit oder ohne Migrationshintergrund.  

Was haben unsere Smartphones mit dem Kongo zu tun? Dieser Frage geht Julian Schroeder, Geschäftsführer des Weltladens „Unterwegs“ in Mainz, beim Weltcafé am 17. Oktober von 10 bis 12 Uhr auf den Grund: Rund 30 Metalle stecken in einem Handy; unter anderem Kupfer, Eisen und Aluminium, geringe Mengen an Silber und Gold sowie Platin. Jedes Gerät enthält allein sieben Stoffe, die im Jahr 2014 von der EU-Kommission als sogenannte „kritische Rohstoffe“ bzw. seltene Metalle eingestuft wurden und weltweit immer knapper werden. Die Rohstoffförderung und Handyproduktion sind sehr ressourcen- und energieaufwändig. Der Vortrag thematisiert die Produktionsbedingungen von Mobilfunkgeräten und die Arbeitsbedingungen in den Minen der Demokratischen Republik Kongo (in denen ein Großteil der Rohstoffe gefördert wird). Auch werden Optionen für die nachhaltige Nutzung von Handys sowie Handlungsalternativen beim gemeinsamen Frühstück diskutiert.  

Das Weltcafé 2017 ist eine Kooperation des Migrations- und IntegrationsBüro der Stadt Ingelheim, dem Mehrgenerationenhaus und dem Weltladen „Unterwegs“ aus Mainz. Der Eintritt ist frei, um eine kleine Spende für das Frühstücksbuffet wird gebeten.

Weitere Informationen gibt es im MIB unter der Telefonnummer 06132 782-294 oder per E-Mail unter lisa.dietrich(at)ingelheim.de oder auf der städtischen Homepage unter www.ingelheim.de/mib-veranstaltungen .

 

Weitere Termine der Reihe:

5. Dezember, „Der Nikolaus kommt“