Der Bau- und Planungsausschuss tagte am 7. November

Kommerzienrat Boehringer Anlage

Die Pflanzbeete der Kommerzienrat-Albert-Boehringer-Anlage entlang der Binger Straße und zum Kriegerdenkmal hin werden neu gestaltet.

Durch den Befall mit dem Buchsbaumzünsler und durch das Umstürzen einer alten Kastanie beim dem Sturm im August diesen Jahres ist die ursprüngliche Bepflanzung entlang der Binger Straße und links und rechts des Hauptweges zum Kriegerdenkmal nur noch in Resten vorhanden. Die Pflanzbeete sollen nun als attraktive gemischte Staudenpflanzung neu gestaltet werden. Es werden Stauden gepflanzt, die sowohl mit dem sonnigen Klima entlang der Binger Straße als auch schattigen Plätzen zurechtkommen. Die ausgesuchten Pflanzen blühen abwechselnd das ganze Jahr über. Die bisherige Wechselflorbepflanzung im Frühjahr und Herbst entfällt künftig und spart Kosten.

Die Neubepflanzung wird 34.500 Euro kosten, dem die Mitglieder des Bau- und Planungsausschuss einstimmig zustimmten.

 

Neuer Markt

Der Geschäftsführer der WBI Horst Göbel berichtete über den aktuellen Sachstand zur Fertigstellung des Neuen Marktes: Die Gebäude King und Weiterbildungszentrum wie auch die Tiefgarage sind behördlich abgenommen. Ein Sorgenkind ist der Außenaufzug. Er konnte noch nicht fertiggestellt werden, da die Ausführung des Stahlbaus nicht der vorgelegten Planung entspricht. Die Fertigstellung ist für Dezember 2017 geplant.

An der Fassade des kING müssen noch Arbeiten an der Ostseite durchgeführt werden, die bis Januar 2018 abgeschlossen sein sollten. Kleinere und größere Mängel im Gebäude selbst müssen noch beseitigt werden.

Der Platz soll noch in diesem Jahr mit Bäumen (Gleditschien und Rotahorn) bepflanzt werden. Es fehlen noch Rankgerüste, einige Geländer, Bankauflagen und Blindenleitplatten, Fahrradständer und Mülleimer, die sukzessive installiert werden. Die Größe und Art der Mülleimer (wie auf dem Sebastian-Münster-Platz ) wurde von dem Gremium einstimmig beschlossen.

Die Kosten werden nach Abschluss aller Arbeiten etwa 79 Mio. Euro betragen.

 

Bebauungsplan Auf dem Gänsberg

Für den vorhandenen Bebauungsplan soll eine erste Änderung angestoßen werden. Bisher war nur Wohnbebauung dort vorgesehen. Dies soll geändert werden in „Sozialen Zwecken dienende Gebäude und Einrichtungen“. Der Grund ist, dass an dieser Stelle möglicherweise eine Kita gebaut werden soll, um der künftigen Unterversorgung an Kindergartenplätzen im Stadtteil Nieder-Ingelheim Rechnung tragen zu können. Die Öffentlichkeit soll nun beteiligt werden.