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Wichtiger Hinweis

Augenblicklich können die Mitarbeiterinnen des Pass- und Einwohnermeldeamtes nur nach vorheriger Terminabsprache aufgesucht werden.
Bitte vereinbaren Sie vorab einen Termin: www.ingelheim.de/terminvergabe 

Die Stadtverwaltung bittet um Verständnis.

Neubürger

Melde- und Aufenthaltsbescheinigung

Eine Meldebescheinigung über Ihren Wohnsitz wird für eine Vielzahl von täglichen Angelegenheiten benötigt, so zum Beispiel bei einer Eheschließung oder bei Einbürgerungen.

Die Meldebescheinigung enthält Angaben über:

  • Name, Vorname
  • Geburtsdatum
  • Geburtsort
  • Geburtsname
  • Aktuelle Adresse

Bei einer Aufenthaltsbescheinigung zusätzlich:

  • Familienstand
  • Staatsangehörigkeit
  • Religion

Antragstellung

Persönlich (Antragsberechtigt ist auch eine Bevollmächtigte beziehungsweise ein Bevollmächtigter)

oder

Online: den Antrag auf eine Meldebescheinigung oder Aufenthaltsbescheinigung mit dem neuen Personalausweis mit eingeschalteter eID-Funktion beantragen.

Die Gebühr für die Bescheinigung beträgt 6 Euro.

Gebührenfrei:

  • Bescheinigung für das Versorgungsamt, wenn Sie dessen Anforderung vorlegen
  • Haushalts- und Lebensbescheinigungen, die Sie bei der Kindergeldkasse des Arbeitsamtes vorlegen müssen
  • Meldebescheinigungen für Rentenzwecke
  • Meldebescheinigungen, wenn Sie Wohngeld (Miet- oder Lastenzuschuss) beantragen wollen

Außerdem ist der soziale Zweck nachzuweisen (zur Vorlage beim Arbeitsamt, Sozialamt).

  • Pass oder Personalausweis der Antragstellerin oder des Antragstellers und eventuell Bevollmächtigten
  • Vollmacht der Vollmachtgeberin beziehungsweise des Vollmachtgebers, wenn die Betroffene beziehungsweise der Betroffene sich vertreten lässt.

Bei schriftlichen Anfragen muss der Antrag folgende Daten enthalten:

  • Familienname
  • Vorname
  • Geburtsdatum
  • Anschrift
  • Unterschrift
  • Art der Bescheinigung
  • Angabe über die Stelle, bei der die Bescheinigung vorzulegen ist

Anmeldung Wohnsitz

Grundlage für das Meldewesen ist das Bundesmeldegesetz vom 1. November 2015. Danach müssen Sie sich unverzüglich nach ihrem Wohnungswechsel an-, ab- oder ummelden.

Folgende Punkte sind zu beachten:

  • Sie können sich persönlich oder durch eine geeignete Person (Vollmacht und Ausweis  erforderlich) mit Haupt- und/oder Nebenwohnsitz bei der Meldebehörde anmelden.
  • Personen mit denselben bisherigen und künftigen Wohnungen sollen gemeinsam einen Meldeschein verwenden, wenn sie derselben Familie angehören; es genügt, wenn einer der Meldepflichtigen den Meldeschein unterschreibt.
  • Führerscheine reichen als Ausweisdokument nicht aus.
  • Die Anmeldung muss innerhalb von zwei Wochen nach dem Einzug erfolgen.
  • Eine verspätete An-, Ab-, Ummeldung beziehungsweise ein verspäteter Wohnungsstatuswechsel kann zu einem Bußgeld bis 1000 Euro führen.

Zur Anmeldung benötigen Sie folgende Unterlagen:

  • Ausweisdokumente für alle Personen, die Sie anmelden möchten (bei Kindern nur sofern vorhanden, ansonsten deren Geburtsurkunde). Da in den deutschen Ausweisdokumenten die Adresse beziehungsweise der Wohnort geändert wird, müssen Sie alle vorhandenen Ausweise mitbringen.
  • Die eventuelle Abmeldung bei der bisherigen Behörde erfolgt automatisch.
  • eine Anmeldung für ein Einzugsdatum kann nicht erfolgen.
  • Das Anmeldeformular wird bei der Anmeldung ausgedruckt. Der Download dient nur zur Hilfestellung, wenn die anzumeldende Person nicht persönlich vorsprechen kann.
  • Es ist zwingend eine Bestätigung des Vermieters vorzulegen. Der Mietvertrag als Nachweis genügt nicht.

Die erforderlichen Meldescheine werden von den Meldebehörden kostenfrei bereitgehalten.

Die vorgeschriebene Änderung Ihres Kfz-Scheins, bei einem Umzug innerhalb des Kreises Mainz-Bingen, kann von uns vorgenommen  werden. Die Kosten für die Änderung des Fahrzeugscheines betragen 10,80 Euro.

Abmeldung Wohnsitz

Wenn Sie innerhalb Deutschlands umziehen, müssen Sie sich binnen zwei Wochen nach dem Einzug bei der zuständigen Behörde des neuen Wohnortes anmelden. Die Abmeldung am bisherigen Wohnort ist in diesen Fällen nicht erforderlich.

Sie müssen sich bei der Meldebehörde abmelden, wenn Sie eine Haupt- oder Nebenwohnung ersatzlos aufgegeben oder ins Ausland verziehen.

Die Abmeldefrist beträgt zwei Wochen. Frühestens können Sie sich eine Woche vor dem Auszug abmelden. Die schriftliche Abmeldung kann auch per Post übersandt werden.

Es fallen keine Gebühren an.

  •  Ausweisdokument
  • Abmeldeformular (erhältlich in allen Bürgerämtern)

Informationen zur Wohnungsgeberbestätigung

Zum 1. November 2015 ist das Bundesmeldegesetz in Kraft getreten.
Eine damit verbundene wesentliche Änderung ist die Einführung der Mitwirkungspflicht für Wohnungsgeber. Bei jedem Einzug ist eine Bestätigung auszustellen, die der Wohnungsnehmer zur Erledigung des Meldevorgangs benötigt.
Wohnungsgeber sind insbesondere die Vermieter oder von ihnen Beauftragte – dazu gehören insbesondere auch Wohnungsverwaltungen. Wohnungsgeber können selbst Wohnungseigentümer sein; für Untermieter ist es der Hauptmieter.

Für Sie als Wohnungsgeber bedeutet das, dass Sie Ihren Mietern eine solche Bestätigung ausstellen müssen.

Eine Wohnungsgeberbestätigung muss folgende Angaben enthalten:

  • Name und Anschrift des Vermieters
  • Name und Anschrift des Eigentümers, soweit dieser nicht selbst Vermieter ist
  • Art des meldepflichtigen Vorgangs mit Einzugsdatum
  • Anschrift der Wohnung
  • Namen der meldepflichtigen Personen.