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Jugendfreizeitheim Emmerichshütte

Liebe Gäste,

ein herzliches Willkommen in unserem Ingelheimer Stadtwald und ganz besonders in unserem Jugendfreizeitheim Emmerichshütte.
 
Unser Haus liegt im Hunsrück unweit von Rheinböllen. Aufgrund der Alleinlage abseits vom Verkehr bietet das Jugendfreizeitheim den idealen Aufenthaltsort für Schulklassen, Kindertagesstättengruppen, Jugendgruppen und Vereine. Aber auch die private Geburtstags- oder Jahrgangsfeier lässt sich in unserem gemütlichen Hause gut feiern.
 
Wir wünschen einen schönen Aufenthalt!

Das Jugendfreizeitheim Emmerichshütte ist vor allem eine Einrichtung der Jugendarbeit. Sie eignet sich für Kinder- und Jugendgruppen, Jugendverbänden, Jugendgemeinschaften sowie Schulklassen, Kindergarten- und Hortgruppen zur Durchführung von

  • Wochenendfahrten
  • Schullandheimaufenthalte
  • Gruppenausflüge
  • Mitarbeiterschulungen
  • Jugendbildungsmaßnahmen
  • Freizeiten

Das Haus bietet aufgrund seiner Lage mitten in einem Waldgelände ideale Bedingungen für Themen der Umweltbildung und der Naturerfahrung.

Die Mitarbeiter vom Forstrevier Emmerichshütte, unter Leitung Florian Diehl, bieten waldpädagogische Programme an. Bei Interesse setzen Sie sich bitte mit dem Forstrevier in Verbindung.

Der Bau des Jugendfreizeitheims, vor allem der Bau der Grillhütte sowie die Ausstattung der Waldwerkstatt, fanden mit freundlicher und finanzieller Unterstützung des Fördervereins Emmerichshütte statt.

Wir sind kein Selbstversorgerhaus.

Unser Haus bietet Platz für 40 Personen.

Im Erdgeschoss und Obergeschoss befinden sich je:

  • 4 Zimmer mit je 4 Betten (Etagenbetten)
  • 2 Zimmer mit je 2 Betten
  • Je zwei 4-Bettzimmer teilen sich ein Bad,
  • zwei 2-Bettzimmer haben je ein eigenes Bad,
  • ein Bad im EG ist behindertengerecht

Im Erdgeschoss befinden sich:

  • 1 Aufenthaltsraum – gleichzeitig Speisesaal (74 m² - teilbar durch Trennwand in zwei Räume)
  • Im Aufenthaltsraum befinden sich TV,  HiFi Anlage, PC mit Internetanschluss u. Drucker, Flipchart, Moderationswände, Beamer Leinwand, Gesellschaftsspiele für jedes Alter, großer Kühlschrank
  • 1 Teeküche mit Kühlschrank, Spüle, 2 Platten-Herd, Kaffeemaschine, Wasserkocher, Toaster, Kochgeschirr

Im Außenbereich befinden sich: 

  • überdachte Veranda mit Sitzgelegenheiten
  • Tischtennisplatte (bitte Schläger und Bälle mitbringen)
  • Spielplatz mit Schaukel, Rutsche, Kletterturm
  • Spielfeld zum Fußball-, Volleyball- und Basketballspielen
  • Brot- / Pizzabackofen
  • überdachte Grillhütte mit Sitzgelegenheiten
  • unbegrenzte Waldfläche zum Austoben

Barrierefrei: Der Parterrebereich ist für Rollstuhlfahrer geeignet.
Rauchfrei: Unser Haus ist „rauchfrei“.
Keine Haustiere: Haustiere können Sie leider nicht mitbringen.

Übernachtung inkl. Vollpension pro Tag
(Stand: 1.2.2011)

Kategorie 1
– Ingelheimer Kindergärten und Schulen: 16,00 Euro
Kategorie 2
– Ingelheimer Vereine, Verbände u. Organisationen, die das Freizeitheim Emmerichshütte im Rahmen der Jugendarbeit nutzen: 18,50 Euro
Kategorie 3
– Auswärtige Kindergärten, Schulen, Vereine, Verbände u. Organisationen, die das Freizeitheim Emmerichshütte im Rahmen der Jugendarbeit nutzen: 22,00 Euro
Kategorie 4
– Sonstige Gruppen: 26,50 Euro

Bei einer Feierlichkeit werden pro Buchungstermin zusätzlich zu den Vollpensionspreisen einmalig  50,00 Euro erhoben.

Die Verpflegung beinhaltet ein Frühstück, Mittagessen u. Abendessen (Frühstück u. Mittagessen können durch einen Brunch ersetzt werden).

Wir bieten eine schmackhafte, reichhaltige und gesunde Ernährung an. Gerne berücksichtigen wir Ihre individuellen Wünsche, wie z.B. Diät-, Allergikerverpflegung und vegetarische Kost.  Kaffee und Tee können in der Teeküche jederzeit kostenfrei selbst zubereitet werden. Andere Getränke werden nach Vorbestellung zur Verfügung gestellt. Im übrigen dürfen eigene Getränke mitgebracht werden.

Getränkepreise:
Wasser 0,7 l: 0,39 Euro
Apfelsaftschorle 0,7 l: 0,79 Euro

Ausleihgebühren:
Bettwäsche komplett: 3,50 Euro
Bettwäsche Einzelteile je: 1,00 Euro
Badehandtücher je : 1,00 Euro

Lunchpakete können vorbestellt werden. Sie gelten als Mittagessen und werden auch als solches berechnet.

Die Emmerichshütte ist mit mindestens 15 Personen zu belegen. Bei Unterschreitung der Mindestbelegung werden pro Nacht 5 Euro für ein Leerbett berechnet.

Das Jugendfreizeitheim Emmerichshütte kann das ganze Jahr über belegt werden. Im Zeitraum vom 23. Dezember bis einschließlich 1. Januar eines jeden Jahres bleibt das Haus geschlossen und ist für keine Gruppe buchbar.

Die Buchung des Jugendfreizeitheims Emmerichshütte für das darauffolgende Jahr ist bis zum 01. Oktober eines jeden Jahres den Ingelheimer Kindergärten, Schulen, Vereinen, Verbänden und Organisationen für die Durchführung von:

  •     Wochenendfahrten
  •     Schullandheimaufenthalte
  •     Gruppenausflüge
  •     Mitarbeiterschulungen
  •     Jugendbildungsmaßnahmen
  •     Freizeiten

im Rahmen der Kinder- und Jugendarbeit vorbehalten. Dann werden Reservierungen aller anderen Gruppen angenommen.

Belegungsplan: Klicken Sie hier um zu sehen, an welchen Tagen die Emmerichshütte noch frei oder schon belegt ist. 

Zuschüsse

Bei dem Amt für Familien, Bildung und Sport der Stadtverwaltung Ingelheim am Rhein können Zuschüsse für

  • Soziale Bildung und Freizeiten
  • Politische Jugendbildung
  • Aus- und Weiterbildung von ehrenamtlichen Mitarbeitern im Bereich außerschulischer Jugendarbeit
  • Internationale Jugendbegegnungen
  • Materialanschaffungen

beantragt werden.

Die Abteilung fördert oben genannte Maßnahmen von als förderungswürdig anerkannten Jugendverbänden, Jugendgruppen und Jugendgemeinschaften sowie Vereinen und Verbänden. Für Teilnehmer der Stadt Ingelheim gibt es einen festgelegten Tagessatz als Zuschuss. Zuschussformulare und Zuschussrichtlinien sind dem Amt für Familien, Bildung und Sport, Ulrike Bender, erhältlich.

Förderung von Ingelheimer Schulklassen

Die Stadt Ingelheim fördert als Träger des Jugendfreizeitheims Emmerichshütte Aufenthalte von Schulklassen aus Ingelheimer Schulen. Vorraussetzung für die Förderung ist die Teilnahme an einem  umwelt- beziehungsweise naturnahen pädagogischem Angebot während eines mehrtägigen Aufenthalts (mindestens zwei Übernachtungen) in dem Jugendfreizeitheim Emmerichshütte. Die Förderpauschale von 100,00 Euro können Klassen aller Ingelheimer Schulen in Anspruch nehmen.

Ziel ist es, eine Verbundenheit mit dem Wald zu entwickeln, der bereits seit über 880 Jahren zu Ingelheim gehört. Zu diesem Zweck unterstützt die Stadt Lehrkräfte vor Ort bei der Vermittlung naturnaher Lerninhalte.

Förderanträge sind in dem Amt für Familien, Bildung und Sport erhältlich. Am Veranstaltungstag müssen diese vom Veranstalter und der Lehrkraft unterzeichnet und innerhalb von 4 Wochen bei dem Amt für Familien, Bildung und Sport eingereicht werden.

Hochwildschutzpark Rheinböllen
(Entfernung: 6 Kilometer)
https://www.tierpark-rheinboellen.de/

Spaß- und Erlebnisbad Rheinböllen
(Entfernung: 5 Kilometer)
https://www.sim-rhb.de/tourismus/baeder/freizeitbad-rheinboellen

Kandrich
Mit 637 Metern die höchste Erhebung im Binger Wald. Auf dem Gipfel gibt es einen Windpark mit drei Windrädern.
(Entfernung: 2 Kilometer)

Salzkopf
628 Meter hoch gelegener Aussichtsturm im Binger Wald. Er gibt einen unvergleichbaren Blick weit über den Rhein hinaus  frei. Die Aussicht reicht von Taunus und Westerwald bis hin  zum Nordpfälzer Bergland mit dem Donnersberg.
(Entfernung: 6 Kilometer)
 

Kletterwald  Lauschhütte
(Entfernung: 5 Kilometer)
https://www.lauschhuette.de/outdoorpark

Walderlebniszentrum Soonwald
(Entfernung: 15 Kilometer)
https://www.soonwald-nahe.de/

Autobahn A61 bis Ausfahrt Rheinböllen in Richtung Simmern.

Nach ca. 1,5 km rechts abbiegen nach Rheinböllen und an der nächsten Kreuzung wieder rechts ab in Richtung Rheinböllerhütte.

Am Ortseingang Rheinböllerhütte links abzweigen in Richtung Dichtelbach und nach ca. 2 km rechts abbiegen und dem Schild "Kinderfreizeitheim Emmerichshütte" folgen.


 

Innen & Außenansichten


 

Die Waldwerkstatt

Waldwerkstatt, Foto: Stadt Ingelheim

Zum  Jugendfreizeitheim Emmerichshütte gehört eine 67 m² große Waldwerksatt, die zusätzlich gebucht werden kann. Die Waldwerkstatt besteht aus einem Tagungsraum, einem Büro und einem WC. Sie ist multifunktional nutzbar. Die Waldwerkstatt verfügt über eine audiovisuelle Grundausstattung für Schulungszwecke und kann somit für Tagungen, Sitzungen, Vorträge und ähnliches genutzt werden. Ebenso sind verschiedene Werkzeuge vorhanden, sodass auch handwerkliche Workshops mit Gruppen durchgeführt werden können

Die Waldwerkstatt kann mit dem Jugendfreizeitheim Emmerichshütte angemietet oder von Gruppen stunden- oder tageweise gebucht werden.

Für Gruppen, die das Jugendfreizeitheim Emmerichshütte gemietet haben, ist die Nutzung der Waldwerkstatt kostenfrei. Für externe Gruppen fällt eine Tagespauschale von 25 Euro an.


 

Historie der Emmerichshütte

Kinderheim Emmerichshütte um 1930, Archivfoto

Initiator der Errichtung eines Kinderheimes war der damalige Schulrat Paul Rochelmeyer.

Ihm kam bereits im Jahr 1917, als er das damalige „Russenlager“ (ehemalige Unterkunft für russische Kriegsgefangene) besuchte, der Gedanke,  an dieser Stelle eine Stätte der Erholung für Kinder zu eröffnen.

Wirklichkeit wurde dies nach Ende des 1. Weltkrieges im Jahr 1921. Das Haus diente vorwiegend der Erholung Ingelheimer Kinder. Die Verpflegung  der Kinder wurde anfänglich mit Lebensmittelspenden aus der Bevölkerung und der Industrie sichergestellt. Unter anderem der Arbeiterradfahrverein Ingelheim hatte die Organisation der Lebensmitteltransporte übernommen. Mitglieder dieses Vereins fuhren nach ihrer Arbeit mit 70 bis 80 Pfund Gepäck auf ihrem Stahlross von Ingelheim zur Emmerichshütte  - immerhin 40 Kilometer.

Im Jahr 1924 erbauten die damaligen Gemeinden Nieder- und Ober-Ingelheim ein neues Kinderheim. Unzählige Kinder  erholten sich dort in offenen Kuren oder während ihres Schullandheim-Aufenthaltes. Seit 1956 kamen sogar Berliner Kinder und Senioren in unser Haus, um nach den Kriegsjahren ein paar unbeschwerte, erholsame Tage erleben  zu können.

Das Haus wurde mit den Jahren stark renovierungsbedürftig und entsprach weder den neuen gesetzlich vorgeschriebenen wärmetechnischen Anforderungen, noch den heutigen Nutzungsansprüchen. Aus diesen Gründen wurde die Emmerichshütte im September 2005 geschlossen, im Oktober 2005 abgerissen und danach mit einem Neubau begonnen. Die Wiedereröffnung erfolgte am 26.09.2008. Für das gesamte Gebäude sind überwiegend Naturbaustoffe verwendet worden. Fast alle Wände sind aus Holz; auf Leim, Lack und Imprägnierungen wurde weitgehend verzichtet, wodurch man ein gesundes Raumklima erreicht. Das Kiefern-, Fichte-, Eichen-, Douglasien- und Lärchenholz stammt ausschließlich aus dem Ingelheimer Stadtwald und präsentiert die heimischen Baumarten.

Der Ingelheimer Wald mit seinen 1.185,2 Hektar umfasst rund 0,15 Prozent der Gesamtwaldfläche und rund 0,32 Prozent der kommunalen Waldfläche von Rheinland-Pfalz. Die ersten bekannten urkundlichen Erwähnungen der Zugehörigkeit des Waldes zu Ingelheim gab es im Jahr 1194.

Den Namen erhielt das Haus durch den Kohlenbrenner Emmerich Schneid, der im Jahr 1732 mitten im Wald eine Hütte baute, um mit Hilfe seiner Familie die glimmenden Kohlenmeiler besser überwachen zu können.