Gleichstellungsbeauftragte

Foto: Stadtverwaltung/bs

Warum Gleichstellungsbeauftragte?

Nach dem Gesetz sind Frauen und Männer gleichberechtigt (Grundgesetz Art. 3, Abs. 2). Im täglichen Leben sind Frauen aber vielfach benachteiligt. Im Beruf haben Frauen oft schlechtere Verdienst- und Aufstiegschancen. Sie sind häufiger und länger arbeitslos. Hausarbeit, Kindererziehung und Altenpflege werden nach wie vor überwiegend von Frauen geleistet und gesellschaftlich nur gering bewertet. Frauen sind im öffentlichen Leben und in Entscheidungspositionen deutlich unterrepräsentiert. Gewalt gegen Frauen ist oft Ausdruck ihrer gesellschaftlichen Missachtung.

 

 

Welche Aufgaben hat die Gleichstellungsbeauftragte?

  • Hilfe bei der Durchsetzung gleichstellungsrelevanter Themen und Rechte
  • Beratung und Hilfestellung im Falle von Benachteiligung am Arbeitsplatz, bei der Arbeitssuche oder in der Familie
  • Einbeziehung der Beratungsstellen und Hilfsangebote des Netzwerkes RLP sowie der Jugendhilfe
  • Planung von Veranstaltungen, die auf eine Verbesserung der Situation von Frauen, Mädchen, Jugendlichen und Personen mit anderen Geschlechteridentitäten hinarbeiten
  • Planung von genderspezifischen Angeboten
  • Förderung der Gleichberechtigung von Mädchen und Jungen in Erziehung, Schule und Gesellschaft
  • Zusammenarbeit mit frauenpolitischen Netzwerken auf Landesebene und kommunaler Ebene, wie zum Beispiel MIB, Zonta, Soroptimistinnen, Pro-Familia oder Terre de Femme
  • Einbindung von Ressourcen und Netzwerken vor Ort, zum Beispiel Mehrgenerationenhaus, Mütze, Weiterbildungszentrum, Yellow, Bürgerbüros, Schulen und Vereine
  • Unterstützung der Mitarbeit in den Flüchtlingsbeiräten
  • Förderung von Dialog, Zuhören und eine gemeinsame Suche nach Lösungen

 

Wer kann sich an die Gleichstellungsbeauftrage wenden?

Alle Bürgerinnen und Bürger der Stadt Ingelheim am Rhein, die sich in der Familie, im Beruf oder im öffentlichen Leben aufgrund ihres Geschlechts benachteiligt fühlen und Auskunft oder Beratung und Unterstützung benötigen. Alle Anliegen werden selbstverständlich vertraulich behandelt!

Kontakt

Gleichstellungsbeauftragte

Regina Barroso da Silva
Fridtjof-Nansen-Platz 1
55218 Ingelheim
Telefon: 06132 51 58 642
E-Mail: gleichstellungsbeauftragte@ingelheim.de


Sprechstunde ab Ende April 2020:
abwechselnd in den Stadtteilen, wird separat bekanntgegeben


"Hilfetelefon Gewalt gegen Frauen" (rund um die Uhr):
08000 116 016

"Hilfetelefon sexueller Missbrauch":
0800 22 555 30

Frauennotruf Mainz e.V.:
Telefon: 06131 221 213
E-Mail: info@frauennotruf-mainz.de