Soziale Hilfen

Die Stadt Ingelheim will im Rahmen dieser Richtlinie Kinder und Jugendliche aus Familien mit niedrigem Einkommen die Teilhabe am gesellschaftlichen und sozialen Leben unserer Stadt ermöglichen und sie im Bereich der Bildung unterstützen.

Berechtigt zum Bezug von Leistungen nach dieser Richtlinie sind alle Kinder und Jugendlichen bis vor Vollendung des 18. Lebensjahres, die in einem Haushalt in der Stadt Ingelheim am Rhein leben und deren Erziehungsberechtigte, beziehungsweise die Bedarfsgemeinschaft in der sie leben
-    Leistungen nach dem SGB II beziehungsweise dem SGB XII erhalten oder
-    auf Grund ihrer Einkommenssituation für den Kindertagesstättenbeitrag einen Anspruch auf Beitragsbefreiung beziehungsweise Beitragsermäßigung auf den niedrigsten Beitragssatz erhalten haben oder
-    auf Grund ihrer Einkommenssituation einen Anspruch auf Lernmittelgutscheine für die im Haushalt lebenden Kinder und Jugendliche haben
-    Wohngeld nach dem Wohngeldgesetz (WoGG) erhalten (Mietzuschuss, Lastenzuschuss)
-    Einen Kindergeldzuschlag erhalten



Antrag Familienfond


Richtlinien zur Förderung von Leistungen nach dem Familienfond in Ingelheim



Ansprechpartner: Marco Koch

Beratung und Auszahlung für Nichtsesshafte

Auszahlungsstelle: An der Griesmühle 7

Die Auszahlung und Beratung Resozialisierung findet täglich zwischen 9.15 Uhr und 9.45 Uhr statt.
Die Ausweise müssen bis 9.30 Uhr vorliegen.


Ansprechpartner:
Klaus Anthes

Beschreibung
•    Aufnahme von Rentenanträgen
•    Aufnahme von Anträgen zur Klärung des Rentenversicherungskontos
•    Aufnahme von Anträgen für Reha-Maßnahmen
•    Aufnahme von Anträgen zur Feststellung von Kindererziehungszeiten

Sie erhalten durch uns Auskünfte in allen Angelegenheiten der Sozialversicherung. Darüber hinaus bieten wir Ihnen die gemeinsame Aufnahme von Anträgen in der gesetzlichen Rentenversicherung an.
Bitte denken Sie daran, dass Leistungen der gesetzlichen Rentenversicherung generell nur auf Antrag gewährt werden.

Eine Terminvereinbarung ist notwendig!

Benötigte Unterlagen

Bringen Sie zum Auskunftstermin und zur Rentenantragstellung grundsätzlich alle Sozialversicherungsunterlagen oder –nachweise mit. Da das Erwerbsleben eines Versicherten nahezu immer individuelle Besonderheiten aufweist, lässt es sich nicht generalisieren, welche Unterlagen im Einzelnen vorzulegen sind.

Mitzubringen sind:

  • gültiger Personalausweis oder Reisepass
  • Krankenversichertenkarte
  • bedarfsweise Vollmacht
  • IBAN (Internationale Bank-Kontonummer)
  • BIC (Standardisierter Code der Bank)
  • Geburtsurkunden der Kinder/Stammbuch
  • Heiratsurkunde
  • Sterbeurkunde
  • Scheidungsurteil (bei Versorgungsausgleich)
  • Schwerbehindertenbescheid, -ausweis
  • Vertriebenenausweis
  • Versicherungsverlauf beziehungsweise Rentenauskunft (nicht Renteninformation)
  • Rentenbescheide
  • aktuelle Rentenanpassungsmitteilung
  • Ablehnungsbescheid
  • Ausbildungsnachweise
  • Nachweise über Wehrdienst/Freiwilliges Soziales Jahr
  • Nachweise über Arbeitslosigkeit
  • Nachweise über Krankheitszeiten und Krankengeldbezug
  • Ausländische Versicherungsunterlagen
  • Nachweise über Krankenhausaufenthalte (Erwerbsminderungsrente)
  • Nachweise über Kur- beziehungsweise Reha-Aufenthalte (Erwerbsminderungsrente)
  • Name und Anschrift der behandelnden Ärzte (Erwerbsminderungsrente)



Adressen:
Deutsche Rentenversicherung
Auskunfts- und Beratungsstelle
Am Brand 31
55116 Mainz
Telefon: +49 6131 27 40
Fax: +49 6131 27 41 91
Service-Stelle Rehabilitation, Telefon: +49 6131 27 44 06

Deutsche Rentenversicherung Bund
10704 Berlin
Telefon:  +49 30 86 51
Fax:  +49 30 86 52 72 40
Internet: www.deutsche-rentenversicherung-bund.de

Deutsche Rentenversicherung Rheinland-Pfalz
67340 Speyer
Telefon:  +49 6232/17-0
Fax:  +49 6232/17-2589
Internet: www.deutsche-rentenversicherung-rlp.de

Kostenlose Servicetelefon-Nummer:
+49 800/10004800

Ansprechpartnerin: Marina Brück

Wer wenig Geld hat und bestimmte staatliche Sozialleistungen wie Arbeitslosengeld II, Hilfe zum Lebensunterhalt, Grundsicherung, Blindenhilfe oder Bafög erhält, kann sich auf Antrag von der Rundfunkbeitragspflicht befreien lassen.

Menschen mit Behinderung, denen das RF-Merkzeichen zuerkannt wurde, können eine Ermäßigung beantragen. Sie zahlen einen ermäßigten Beitrag von einem Drittel. Taubblinde Menschen können sich auf Antrag befreien lassen.

Sie erhalten keine der in Paragraph 4 Absatz 1 Rundfunkbeitragsstaatsvertrag genannten Sozialleistungen, weil Ihre Einkünfte die jeweilige Bedarfsgrenze überschreiten? In diesem Fall können Sie eine Befreiung wegen eines besonderen Härtefalls beantragen, wenn die Überschreitung geringer als die Höhe des Rundfunkbeitrages (17,50 Euro) ist.

Bearbeitungszeit
Sie müssen den Antrag auf Befreiung innerhalb von zwei Monaten, nachdem der Bewilligungsbescheid ausgestellt wurde, einreichen.
Sie erhalten dann die Befreiung ab dem Ersten des Monats, der im Bewilligungsbescheid als Leistungsbeginn genannt ist.

Benötigte Unterlagen

  • bei Empfang von Sozialleistungen
  • Nachweis über den Bezug einer der genannten Sozialleistungen im Original (aktueller Bewilligungsbescheid oder Bescheinigung des Sozialleistungsträgers)
  • bei Taubblindheit
    - aktuelle ärztliche Bescheinigung über die Taubblindheit im Original oder  
    - Schwerbehindertenausweis mit dem Merkzeichen „Bl“ und „Gl“ oder
    - Bescheinigung des Versorgungsamtes über den Grad der Hör- und Sehbehinderung
  • bei Empfang von Blindenhilfe
    - aktueller Bewilligungsbescheid oder Bescheinigung der Behörde über den Bezug von
      Leistungen nach Paragraph 72 Zwölftes Sozialgesetzbuch (SGB XII) oder Paragraph 27d
      Bundesversorgungsgesetz (BVG)
  • Härtefällen
    - den Ablehnungsbescheid des Sozialleistungsträgers bei geringfügiger Überschreitung der
      Einkommensgrenze als besonderer Härtefall
  • bedarfsweise weitere Nachweise


Hinweis
Wer von der Rundfunk- und Fernsehgebühr befreit ist und einen Telefonanschluss durch die Telekom installiert hat, kann bei der Telekom den Telefon-Sozialtarif beantragen.

Adresse:
ARD ZDF Deutschlandradio
Beitragsservice
50656 Köln
Tel.:  +49 185 9995-0100 (6,5 Cent/Min. aus dem dtsch. Festnetz, Mobilfunk teurer)
Fax.:  +49 185 9995 0105 (6,5 Cent/Min. aus dem dtsch. Festnetz, Mobilfunk teurer)

Ansprechpartnerin:
Nicole Gregori, Katja Safonova

Der Ingelheim-Pass richtet sich an Personen und Familien, die über ein geringes Einkommen verfügen oder sich in ähnlich schwierigen Lebensumständen befinden.
Die Stadt Ingelheim am Rhein möchte diesen Personen und Familien mit dem Ingelheim-Pass die Teilhabe am gesellschaftlichen und kulturellen Leben in Ingelheim am Rhein erleichtern.

Wer kann den Ingelheim-Pass erhalten?
Alle Personen, die in Ingelheim mit Hauptwohnsitz leben und Empfängerinnen / Empfänger von:

  • Arbeitslosengeld II (Hartz IV)
  • Grundsicherungsleistungen nach dem 4. Kapitel SGB XII
  • Hilfe zum Lebensunterhalt nach dem 3. Kapitel SGB XII
  • von Asylbewerberleistungen (AsylblG)
  • Wohngeldleistungen (WoGG)
  • von Kinderzuschlag für ihre minderjährigen in ihrem Haushalt lebenden Kinder
  • von Bundesausbildungsförderung (BAföG) sind
  • die aufgrund Ihrer Einkommenssituation für einen ggfs. anfallenden Kindergartenbeitrag eine Beitragsbefreiung bzw. Beitragsermäßigung auf den niedrigsten Beitragssatz erhalten
  • die aufgrund ihrer Einkommenssituation einen Anspruch auf Lernmittelfreiheit für die in ihrem Haushalt lebenden Kinder und Jugendlichen haben

 

Wo kann der Ingelheim-Pass ausgestellt werden:
Der Ingelheim-Pass kann bei persönlicher Vorsprache bei der Stadtverwaltung Ingelheim am Rhein - Amt für Familien, Bildung und Sport- 50/1, Gartenfeldstraße 10; 55218 Ingelheim während der Sprechzeiten sofort ausgestellt werden.

Voraussetzung:
Vorlage des jeweiligen Nachweises über die Zugehörigkeit zum berechtigten Personenkreis sowie eines von der Antragstellerin oder dem Antragsteller auf seine Kosten zu beschaffenden eigenen Lichtbildes. Eine Erledigung auf dem Postweg oder durch einen Bevollmächtigten ist möglich. Für jedes berechtigte Familienmitglied wird ein eigener Ausweis ausgestellt. Der Ausweis enthält den Namen, Vornamen, Geburtsdatum und Wohnsitz des Berechtigten.
Der Pass belegt deutlich erkennbar den jeweiligen Gültigkeitszeitraum.

Gültigkeit des Passes:
Der Ingelheim-Pass wird für die Dauer des im Bescheid (der als Nachweis über die Zugehörigkeit zum berechtigten Personenkreis vorzulegen ist) eingetragenen Bewilligungszeitraumes, jedoch längstens für ein Jahr, ausgestellt. Er kann verlängert werden. Im Verlängerungsfall sind die entsprechenden Nachweise sowie ggfs. ein neues (auf Kosten des Antragstellers zu beschaffendes) Lichtbild erneut vorzulegen.

Welche Vergünstigungen bietet der Ingelheim-Pass:

Kostenlose Nutzung von:

  • Stadtbusverkehr (Linien 611, 612 und 613) (für Fahrten nach und von Großwinternheim wenden Sie sich bitte an die Tourist-Information (IKUM)
  • Freibad Ingelheim
  • Mediathek Ingelheim (Entleihen von Büchern)


Berechtigung zum Bezug von Lebensmitteln /- zum Besuch:

  • Ingelheimer Tafel / Caritas
  • DRK Kleiderkammer


Mögliche Ermäßigungen:

  • Regionalbad „rheinwelle“
  • Kulturelle Veranstaltungen in Ingelheim

bspw. Konzerte, Theateraufführungen, Ausstellungen, Führungen bei einem Besuch des Museums
an der Kaiserpfalz, Veranstaltungen der kING,
an Maßnahmen / Veranstaltungen der Jugendabteilung/Seniorenabteilung
(Bezuschussung in Höhe von 26 Euro pro Veranstaltung. Bei einem Kartenpreis, welcher über
diesen hinausgeht, nochmal 50% des Restbetrags.) Eintrittskarten sind persönlich an der Tourist-Information (IKUM) bzw. in der städtischen Jugendabteilung /- dem Seniorenbüro zu beziehen.

Allgemeine Hinweise:
Durch die Berechtigung für den Ingelheim-Pass haben Sie jedoch keinen direkten Rechtsanspruch auf die Vergünstigungen, da der Ingelheim-Pass eine freiwillige Leistung der Stadtverwaltung Ingelheim ist, welche sich nach den zur Verfügung stehenden Haushaltsmitteln richtet.
Bei widerrechtlicher Benutzung kann der Ingelheim-Pass eingezogen werden. Bei missbräuchlicher Verwendung kann Anzeige erstattet werden.
Der Ingelheim-Pass ist nicht übertragbar und dient nicht als Identitätsnachweis. Bei einem Wegzug aus Ingelheim oder dem Wegfall der Voraussetzungen, die der Ausstellung des Ingelheim-Passes zugrunde lag, ist dieser zurückzugeben.


Ansprechpartnerin:
Nicole Gregori, Katja Safonova

Anspruch auf Sozialhilfe nach dem SGB XII hat jeder Mensch, der sich nicht selbst helfen kann, weder mit eigenen Mitteln (Einkommen und Vermögen) noch durch eigene Kräfte (Einsatz der Arbeitskraft) oder die Hilfe von anderen erhält.

Das Sozialgesetzbuch Zwölftes Buch (SGB XII) unterscheidet sieben Bereiche:

  •     Hilfe zum Lebensunterhalt (§§ 27 bis 40)
  •     Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung (§§ 41 bis 46)
  •     Hilfen zur Gesundheit (§§ 47 bis 52)
  •     Eingliederungshilfe für behinderte Menschen (§§ 53 bis 60)
  •     Hilfe zur Pflege (§§ 61 bis 66)
  •     Hilfe zur Überwindung besonderer sozialer Schwierigkeiten (§§ 67 bis 69)
  •     Hilfe in anderen Lebenslagen (§§ 70 bis 74 )

Die Stadtverwaltung Ingelheim bearbeitet hiervon folgende Hilfearten:

  • Hife zum Lebensunterhalt
  • Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung
  • Hilfe in anderen Lebenslagen

Die übrigen Hilfearten werden durch die Kreisverwaltung Mainz-Bingen, Georg-Rückert-Straße 11, 55218 Ingelheim am Rhein, bearbeitet.

Ausgenommen von Sozialhilfeleistungen nach dem SGB XII sind erwerbsfähige Hilfebedürftige im Alter zwischen 15 und 64 Jahren, die einen Anspruch auf Leistungen der Grundsicherung für Arbeitsuchende nach dem SGB II haben. Hierfür zuständig ist das JobCenter Mainz-Bingen bei der Kreisverwaltung, Konrad-Adenauer-Straße 3 in Ingelheim.

Unterhaltspflichtige (geschiedene oder getrennt lebende Ehegatten/ Lebenspartner sowie volljährige Kinder) können mit Beginn der Sozialhilfegewährung, soweit es ihre Einkommens- und Vermögensverhältnisse erlauben, zu Unterhaltsbeiträgen herangezogen werden.

Ansprechpartner: Nicole Gregori, Erkan Kilic, Katja Safonova

Den Antrag für Sozialhilfe können Sie hier herunterladen.

Wohnberechtigungsscheine berechtigen zum Bezug von Wohnungen, deren Bau mit öffentlichen Darlehen gefördert wurden oder werden.

Es gibt zwei Arten von Wohnberechtigungsscheinen. Den allgemeinen Wohnberechtigungsschein, der nicht auf eine bestimmte Wohnung ausgestellt wird und in ganz Rheinland-Pfalz Gültigkeit besitzt, sowie den speziellen Wohnberechtigungsschein, der bei Vorliegen bestimmter Voraussetzungen für eine ganz bestimmte Wohnung ausgestellt wird.

Voraussetzung für die Erteilung eines Scheins sind zum einen die Antragstellung bei der zuständigen Behörde und zum anderen die Einhaltung der jeweils maßgeblichen Einkommensgrenzen.

Der allgemeine Wohnberechtigungsschein für Personen die in Ingelheim mit Hauptwohnsitz gemeldet sind, wird bei der zuständigen Stadtverwaltung beantragt.

Der spezielle Wohnberechtigungsschein wird von der Behörde ausgestellt, in deren Bereich die Wohnung liegt. Dieser kann jedoch nur dann ausgestellt werden, wenn die Voraussetzungen für einen allgemeinen Schein nicht erfüllt werden (zum Beispiel Überschreitung der maßgeblichen Einkommensgrenzen oder der maßgeblichen Wohnungsgrößen) und die Ausstellung eines speziellen Scheins nach pflichtgemäßem Ermessen der zuständigen Behörde gerechtfertigt erscheint.

Bürger eines Landes, das nicht der Europäischen Union angehört, können einen Schein nur beantragen, wenn Sie über eine Aufenthaltsberechtigung für die Bundesrepublik Deutschland von mindestens einem Jahr verfügen.

Dem Antrag auf Erteilung eines Wohnberechtigungsscheins sind insbesondere folgende Nachweise beizufügen:

  • Gehaltsnachweise, gegebenenfalls Arbeitsverträge, Ausbildungsverträge, Steuerbescheide, Gewinn- und Verlustrechnungen
  • Renten-, Arbeitslosengeldbescheide
  • Nachweise über den Bezug von Kindergeld
  • Nachweise über die Leistung oder den Empfang von Unterhaltszahlungen
  • Nachweise über die Leistung von Beiträgen zu privaten Kranken-, Pflege- oder Rentenversicherungen
  • Nachweise über Schwerbehinderung und / oder Pflegestufen
  • Nachweise über eine bestehende Schwangerschaft
  • Aufenthaltsberechtigungen

Ansprechpartner:

Erkan Kilic, Katja Safonova

Wohngeld dient der wirtschaftlichen Sicherung angemessenen und familiengerechten Wohnens. Wohngeld wird als Zuschuss zur Miete (Mietzuschuss) oder zur Belastung (Lastenzuschuss) für den selbst genutzten Wohnraum geleistet.

Ob und gegebenenfalls in welcher Höhe Sie Anspruch auf Wohngeld haben, hängt von drei Faktoren ab:

1. der Zahl der zum Haushalt gehörenden Haushaltsmitglieder,
2. der Höhe des Gesamteinkommens der wohngeldberechtigten Haushaltsmitglieder,
3. der Höhe der zuschussfähigen Miete beziehungsweise Belastung.

Für die Beantragung von Wohngeld ist die Antragsstellung erforderlich. Der Antrag ist bei der Wohngeldstelle im Sozialamt der Stadt Ingelheim zu stellen. Wohngeld wird grundsätzlich vom Ersten des Monats an gewährt, in welchem der Antrag bei der Wohngeldstelle eingegangen ist.

Wohngeld wird grundsätzlich für 12 Monate bewilligt.

Wer ist wohngeldberechtigt?

A) Wohngeldberechtigte Person ist für den Mietzuschuss jede natürliche Person, die Wohnraum gemietet hat und diesen selbst nutzt. Ihr gleichgestellt sind:

 

  1. die nutzungsberechtigte Person des Wohnraums bei einem dem Mietverhältnis ähnlichen Nutzungsverhältnis (zur mietähnlichen Nutzung berechtigte Person), insbesondere die Person, die ein mietähnliches Dauerwohnrecht hat,

  2. die Person, die Wohnraum im eigenen Haus, das mehr als zwei Wohnungen hat, bewohnt, und

  3. die Person, die in einem Heim im Sinne des Heimgesetzes oder entsprechender Gesetze der Länder nicht nur vorübergehend aufgenommen ist.

 

B) Wohngeldberechtigte Person ist für den Lastenschuss jede natürliche Person, die Eigentum an selbst genutztem Wohnraum hat. Ihr gleichgestellt sind:

 

  1. die erbbauberechtigte Person,

  2. die Person, die ein eigentumsähnliches Dauerwohnrecht, ein Wohnungsrecht oder einen Nießbrauch innehat, und

  3. die Person, die einen Anspruch auf Bestellung oder Übertragung des Eigentums, des Erbbaurechts, des eigentumsähnlichen Dauerwohnrechts, des Wohnungsrechts oder des Nießbrauchs hat.

Hier finden Sie das Antragsformular


Wer ist vom Bezug von Wohngeld ausgeschlossen?

Vom Wohngeld ausgeschlossen sind insbesondere Empfänger/innen von:

  • Arbeitslosengeldes II (ALG II) und Sozialgeld nach den Zweiten Buch Sozialgesetzbuch,
  • Zuschüssen nach § 22 Abs. 7 des Zweiten Buches Sozialgesetzbuch,
  • Übergangsgeld in Höhe des Betrages des ALG II nach § 21 Abs. 4 Satz 1 des Sechsten Buches Sozialgesetzbuch,
  • Verletztengeld in Höhe des Betrages des ALG II nach 47 Abs. 2 des Siebten Buches Sozialgesetzbuch,
  • Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung nach dem Zwölften Buch Sozialgesetzbuch,
  • Hilfe zum Lebensunterhalt nach dem Zwölften Buch Sozialgesetzbuch,a) ergänzender Hilfe zum Lebensunterhalt oder b) anderen Hilfen in einer stationären Einrichtung, die den Lebensunterhalt umfassen, nach dem Bundesversorgungsgesetz oder nach einem Gesetz, das diese für anwendbar erklärt,  
  • Leistungen in besonderen Fällen und Grundleistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz oder
  • Leistungen nach dem Achten Buch Sozialgesetzbuch in Haushalten, zu denen ausschließlich Personen gehören, die diese Leistungen empfangen, wenn bei deren Berechnung Kosten der Unterkunft berücksichtigt worden sind (Leistungen).

Der Ausschluss von Bezug vom Wohngeld erfolgt in der Regel schon bei der Antragstellung auf eine der vorgenannten Leistungen.

Wichtig:
Da die Kosten der Unterkunft vom jeweiligen Transferleistungsträger übernommen werden, entstehen den Betroffenen durch den Ausschluss vom Wohngeld keine Nachteile.


Ansprechpartner: Erkan Kilic, Katja Safonova

Hilfen für Menschen mit Behinderung

HLU-Hilfe zum Lebensunterhalt, Wohngeld

Ansprechperson

Erkan Kilic

  • Abteilung:
    Abteilung Soziales und Senioren, Gartenfeldstraße 10
  • Amt für Familien, Bildung und Sport

    Telefon: +49 6132 782-174
    Telefax: +49 6132 782-273
    E-Mail: sozialamt(at)ingelheim.de

Katja Safonova

  • Abteilung:
    Abteilung Soziales und Senioren, Gartenfeldstraße 10
  • Amt für Familien, Bildung und Sport

    Telefon: +49 6132 782-178
    Telefax: +49 6132 782-273
    E-Mail: sozialamt(at)ingelheim.de

Nicole Gregori

  • Abteilung:
    Abteilung Soziales und Senioren, Gartenfeldstraße 10
  • Amt für Familien, Bildung und Sport

    Telefon: 06132 782-317
    Telefax: 06132 782-273
    E-Mail: sozialamt(at)ingelheim.de

Nichtsesshaftenhilfe

Ansprechperson

Klaus Anthes

  • Abteilung:
    Abteilung Soziales und Senioren, Gartenfeldstraße 10
  • Amt für Familien, Bildung und Sport

    Telefon: +49 6132 782-175
    Telefax: +49 6132 782-273
    E-Mail: klaus.anthes(at)ingelheim.de

Rentenversicherung

Ansprechperson

Marina Brück

  • Abteilung:
    Abteilung Soziales und Senioren, Gartenfeldstraße 10
  • Amt für Familien, Bildung und Sport

    Telefon: +49 6132 782-172
    Telefax: +49 6132 782-273
    E-Mail: marina.brueck(at)ingelheim.de

Sozialausweis - Ingelheim Pass

Ansprechperson

Nicole Gregori

  • Abteilung:
    Abteilung Soziales und Senioren, Gartenfeldstraße 10
  • Amt für Familien, Bildung und Sport

    Telefon: 06132 782-317
    Telefax: 06132 782-273
    E-Mail: sozialamt(at)ingelheim.de

Katja Safonova

  • Abteilung:
    Abteilung Soziales und Senioren, Gartenfeldstraße 10
  • Amt für Familien, Bildung und Sport

    Telefon: +49 6132 782-178
    Telefax: +49 6132 782-273
    E-Mail: sozialamt(at)ingelheim.de

Familienfond

Ansprechperson

Marco Koch

  • Funktion:
    Sachgebietsleiter Schulen und Sport
  • Abteilung:
    Abteilung Kindertagesstätten, Schulen und Sport
  • Amt für Familien, Bildung und Sport

    Telefon: +49 6132 782-121
    Telefax: +49 6132 782-217
    E-Mail: marco.koch(at)ingelheim.de

Öffnungszeiten Soziale Angelegenheiten

Die Öffnungszeiten sind Montag und Dienstag von 8.30 bis 12.30 Uhr, Donnerstag von 13 bis 18 Uhr und Freitag von 8.30 bis 12 Uhr, oder nach Terminabsprache. Mittwochs ist keine Sprechstunde.