Informationen zur "Ingelheimer Corona-Förderung"

Um die negativen Folgen der Corona-Pandemie etwas abzumildern, hat die Stadt Ingelheim ein eigenes Corona-Förderprogramm aufgelegt. Es richtet sich an Unternehmen, die bereits bei der Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz (ISB) Unterstützung aus dem Bundesprogramm Corona-Soforthilfe beantragt und bewilligt bekommen haben.

Die Ingelheimer Förderung besteht aus zwei Zuschussmöglichkeiten, die wahlweise, aber nicht kombiniert beantragt werden können:

- Eine Aufstockung des Zuschusses der ISB
- Ein Tilgungszuschuss für bestimmte Darlehen von ISB und KfW

Die genauen Voraussetzungen und Konditionen sind in der hier veröffentlichten Richtlinie festgelegt, wichtige Hinweise finden Sie auch bei den FAQ (siehe weiter unten). Um das Verfahren zu vereinfachen, wurden entsprechende Anträge vorbereitet, die ebenfalls hier heruntergeladen werden können (siehe rechts unter "Downloads").

Bitte senden Sie uns einen Scan des ausgefüllten Antrags inklusive der erforderlichen Unterlagen an die E-Mail Adresse corona-hilfe@ingelheim.de oder per Post an Stadtverwaltung Ingelheim, Stichwort Corona-Hilfe, Fridtjof-Nansen-Platz 1, 55218 Ingelheim.


FAQ - Gewährung eines Zuschusses aus der „Ingelheimer Corona-Förderung“

1. Wer ist im Rahmen der „Ingelheimer Corona-Förderung“ antragsberechtigt?
Antragsberechtigt sind Unternehmen und Soloselbständige, die zum Zeitpunkt der Antragstellung und mindestens seit dem 1. März 2020 ihren Sitz, eine Betriebsstätte oder eine Niederlassung im Stadtgebiet von Ingelheim haben. Unternehmen und Soloselbständige, die sich bereits vor dem 1. März 2020 in wirtschaftlichen Schwierigkeiten befunden haben, sind nicht antragsberechtigt.

2. Was wird gefördert?
Der Ingelheimer Corona-Zuschuss dient dazu, Corona-bedingte, zusätzliche Betriebsausgaben zu unterstützen. Hierunter können z.B. Werbeaktivitäten fallen, die Anschaffung zusätzlicher Hygienevorrichtungen, Umbauten, um gesetzlichen Auflagen zu genügen usw. Diese Ausgaben sind bei Antragstellung bereits zu benennen und kostenmäßig zu beziffern. Die Ingelheimer Förderung darf nicht zur Deckung von Kosten genutzt werden, die durch den ISB-Zuschuss bereits gefördert wurden.  

3. Welche Voraussetzungen muss ich erfüllen, um einen Antrag stellen zu können?
Die Antragstellung für den Zuschuss im Rahmen der Ingelheimer Corona-Förderung setzt zwingend voraus, dass bei der Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz (ISB) ein Antrag auf Förderung im Rahmen der „Corona-Soforthilfe für Kleinunternehmen und Soloselbständige“ des Bundes gestellt wurde. Eine Auszahlung des Ingelheimer Zuschusses erfolgt erst nach Vorlage des Bewilligungsbescheids.
Die Antragstellung für einen Tilgungszuschuss im Rahmen der „Ingelheimer Corona-Förderung“ setzt den Nachweis einer entsprechenden Kreditbeantragung bei der Hausbank voraus. Die Auszahlung des Tilgungszuschusses setzt voraus, dass der Abschluss eines entsprechenden Darlehens nachgewiesen werden kann. Ebenfalls muss im Zuge der Antragstellung ein besonderer pandemiebedingter Förderbedarf gegenüber der Stadt belegt werden.

4. Bis wann muss ich den Antrag gestellt haben?
Die Anträge auf Zuschussgewährung im Rahmen der „Ingelheimer Corona-Förderung“ können bis einschließlich 30. Juni 2020 gestellt werden.

5. Wie hoch ist die „Ingelheimer Corona-Förderung“?
Die maximale Höhe der Ingelheimer Förderung richtet sich nach der Höhe der „Corona-Sofort-Hilfe“, die durch die ISB ausbezahlt wird, und beträgt maximal 50% davon. Kleinere Unternehmen bis einschließlich 5 Mitarbeiter können somit maximal 4.500 Euro aus der Ingelheimer Corona-Förderung erhalten, größere Firmen bis 10 Mitarbeiter 7.500 Euro. Firmen, die einen Zuschuss aus dem Landesprogramm „Zukunftsfonds Starke Wirtschaft Rheinland-Pfalz“ erhalten haben, können ebenfalls eine Förderung von bis zu 50% auf den erhaltenen Landeszuschuss erhalten.

6. Welche Nachweise muss ich erbringen? 
Der wichtigste Nachweis ist der Förderbescheid der ISB, der dem Antrag in Kopie beigelegt werden muss. Sollte Ihr Antrag noch nicht beschieden worden sein, können Sie die Ingelheimer Corona-Förderung auch vorläufig unter Beifügung des ISB-Antrags beantragen. Eine Auszahlung findet aber erst nach Vorlage des ISB-Bescheides statt. Spätestens nach dem Ende der Umsetzungsfrist (laut Richtlinie spätestens am 30. Juni 2021) muss vom Fördermittelempfänger ein Verwendungsnachweis geliefert werden, der die sachgerechte Verwendung der Fördermittel darstellt.

7. Muss ich den Zuschuss versteuern?
Die erhaltenen Zuschüsse müssen in der Steuererklärung angegeben werden.

8. Ich habe in meinem Antrag versehentlich falsche Angaben gemacht. Was muss ich tun?
Setzen Sie sich schnellstmöglich per E-Mail mit uns in Verbindung und schildern Sie den Korrekturbedarf.

9. Mein ISB-Bescheid wurde teilweise bzw. ganz zurückgezogen, so dass ich die erhaltenen Zuschüsse zurückzahlen muss. Was passiert mit meinen Ingelheimer Zuschüssen?
Da die Vergabe des Ingelheimer Zuschusses an den ISB-Bescheid gebunden ist, muss auch die Ingelheimer Förderung zurückbezahlt werden. Sie sind gehalten, uns jedwede Änderung des ISB-Bescheids umgehend mitzuteilen.

10. Wird ein nichtdeutsches Personaldokument anerkannt?
Ja.

11. Kann ich die Förderung auf ein ausländisches Konto auszahlen lassen?
Nein.

Ansprechperson

Jens Ackermann