100 Jahre müssen gefeiert werden

Bild: Johann Keller feierte am 21. Oktober seinen 100. Geburtstag. Oberbürgermeister Ralf Claus gratulierte Keller. Foto: Stadtverwaltung/dtg


100 Jahre wird man nur einmal im Leben. Zahlreiche Gratulanten kamen um Johannes Keller zu seinem 100. Geburtstag zu gratulieren.

Johannes Keller kam am 21. Oktober 1919 in Frei-Weinheim zur Welt. Hier ging er zur Schule und begann später in Mainz eine Friseurlehre. Mit 20 Jahren zog er in den Krieg. In Metz traf Johannes Keller seine zukünftige Frau, die gebürtig auch aus Ingelheim stammte. Viele Jahre trennten die Beiden, bis sie 1945 heirateten. Bereits 1946 kam die einzige Tochter Josefa zur Welt. In Frei-Weinheim eröffneten die Eheleute Keller in der Schubertstraße einen Friseursalon. Johann Keller war in seinem Leben sehr aktiv und spielte bis ins hohe Alter Tischtennis.

Auf seinem 100. Geburtstag kamen Verwandte von Nah und Fern. Johann Keller ist Vater, Opa und Uropa. Seine Tochter Josefa brachte zwei Mädchen und einen Jungen zur Welt. „Leider sind alle auf der Welt verteilt“, bedauert Keller. Seine älteste Enkelin wohnt mit den Enkelkindern in London. Gemeinsam mit ihrem Mann hatte sie eine besondere Überraschung in der Tasche. Zur Feierstunde verlasen sie einen Brief von der Queen, die dem Jubilar zu seinem runden Geburtstag beglückwünschte.

Oberbürgermeister Ralf Claus gratulierte dem ältesten Frei-Weinheimer und löste somit ein Versprechen ein, an das sich Keller sehr gern erinnerte. Denn vor ein paar Jahren versprach Claus, dass er, wenn Johann Keller 100 Jahre alt werden wird, persönlich zu seiner Feier zu kommen. Dafür dankte Keller von ganzem Herzen.