22 Jahre FSC Zertifizierung und Nachhaltigkeitsprämie für Ingelheimer Wald

Vielfalt im Ingelheimer Wald. Foto: Stadt/dtg


Mit großer Freude hat Revierförster Florian Diehl den Bescheid für eine Nachhaltigkeitsprämie der Fachagentur für nachwachsende Rohstoffe e.V. gelesen, eine Prämie, die immerhin mit 141.900 Euro dotiert ist.

Die Fachagentur als Projektträger des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft prüft den kontinuierlichen Beitrag für die Entwicklung und den Einsatz nachhaltiger Rohstoffe. Dass der Ingelheimer Wald schon lange Vorreiter im Land ist, wird allgemein anerkannt. Seit 1988 wird dort nach naturgemäßer Waldwirtschaft gearbeitet. Die Stadt Ingelheim ist eine der ersten Kommunen der Region, die die Voraussetzungen erfüllt.

Ohne die FSC Zertifizierung, die nun seit 22 Jahren im Ingelheimer Wald gelebt wird, wäre diese Prämie nicht möglich, die eine der Voraussetzungen für die Vergabe ist. Diese Zertifizierung ist ein weltweiter Standard, damit kein Raubbau betrieben wird und nicht mehr Holz geschlagen wird, als nachwächst. Das Label FSC bezeichnet im Holz- und Möbelhandel, dass das verwendete Holz aus nachhaltiger Produktion stammt. Das von der unabhängigen und gemeinnützigen Organisation FSC geprägte Gütesiegel wird nach strengen Kriterien vergeben.

„Wir verfolgen das Ziel einer nachhaltigen Waldbewirtschaftung, da Wälder nicht nur Klimaschützer und nachhaltige Holzlieferanten sind, sondern auch Erholungsgebiete, Wasserspeicher, Luftfilter und Bodenschützer. Die Nachhaltigkeitsprämie zeigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind“, erklärt die für den Stadtwald zuständige Beigeordnete der Stadt Ingelheim Dr. Christiane Döll.