6700 neue Bäume für den Wald

Mitarbeiter des Eigenbetriebs Stadtwald pflanzen. Foto: Stadt/fd


Stürme, Trockenheit und der Borkenkäfer haben auch im Ingelheimer Wald sehr vielen Fichten den Garaus gemacht. 3.500 Festmeter Bäume mussten in diesem Jahr gefällt werden.

Auch wenn seit Ende der 80er Jahre dort keine Fichten mehr aktiv gepflanzt wurden, haben die vorherigen Generationen diese Baumart fast überall in Deutschland in Monokultur angelegt.

Nun wurden 6700 neue Containerpflanzen geliefert, um den Wald wieder aufzuforsten. Bergahorn, Esskastanie, Roterle und Douglasie werden in die kahlen Bereiche gepflanzt. Die Pflanzen wurden in Bayern und Österreich vorgezogen, durch deren klimatische Verhältnisse die Pflänzchen bereits auf den kühlen Hunsrück vorbereitet sind. Förster Florian Diehl hat damit schon seit vielen Jahren gute Erfahrungen gemacht.

In früheren Jahren war es immer eine schöne Tradition für Schulklassen oder Familien, beim Pflanzen mitzuhelfen. Leider muss coronabedingt in diesem Jahr solch eine groß angelegte Pflanzaktion ausfallen, einzelne Bürger sind jedoch willkommen.

„Der Ingelheimer Wald wird seit 1988 nach den Grundsätzen der Arbeitsgemeinschaft ‚Naturgemäße Waldwirtschaft‘ bewirtschaftet, die unter anderem den Aufbau eines Mischwalds zur Leitlinie haben. Mit der diesjährigen Neupflanzung sind wir dem Ziel sehr viel näher gekommen“ ist sich die Beigeordnete Dr. Christiane Döll sicher.