Neues Büchlein über Sammelbildchen mit Karl dem Großen

v.l: Grafikerin Martin Vögtler, Dr. Hans-Ulrich Voss und Dr. Gabriele Rasbach von der Römisch-Germanischen Kommission des deutschen archäologischen Instituts Frankfurt. Sitzend: Autorin Dr. Nina Schücker und Projektleiterin des Museums Dr. Isabel Kappesser. Foto: Stadt/bs

Das Sammeln ist etwas, das die Menschen begeistert Doch wer hätte gedacht, dass es diese Leidenschaft schon seit über 150 Jahren gibt? Schon damals wurden Reklamesammelbilder bei verschiedenen Lebensmitteln beigelegt. Die Themen waren genau so unterschiedlich wie heute auch. Unteranderem wurden beispielsweise bekannte Persönlichkeiten wie Karl der Große abgedruckt. Und genau um diesen geht es in der neuen Broschüre „Großer Kaiser im kleinen Format“ von Dr. Nina Schücker, welche schon immer eine Sammelleidenschaft hatte. Schließlich entdeckte sie die kleinen Bildchen und mittlerweile hat sie fast 3.000 Stück. „So ist das mit dem Sammeln – wenn man einmal damit anfängt möchte man unbedingt alles bis zum Letzen Bildchen haben“ sagte die Autorin lachend. In der Broschüre geht es um die Bildchen von Kaiser Karl des späten 19. und frühen 20. Jahrhunderts. Zuvor gab es ein EU- gefördertes Projekt namens „Francia Media/ Cradles of European Culture mit vier Ausstellungen, indem es um das Erbe Karl des Großen ging.

Anschließend kam dann die Idee mit der Sammelbildbroschüre. „So lernt man Ingelheim von einer ganz anderen Seite kennen“ meinte Dr. Gabriele Mendelssohn, die Museumsleiterin des Museums bei der Kaiserpfalz.

Bei Interesse kann die Broschüre im städtischen Museum und bei der Buchhandlung Wagner in Ingelheim gekauft werden.

Den Artikel verfasste die 14jährige Praktikantin Annika Weinehl. Die Pressestelle der Stadt Ingelheim bedankt sich bei ihr für die konstruktive Mitarbeit.