Bäume leiden an Trockenheit - Aufruf zum Gießen

Frisch gepflanzte Bäume wie vor dem Rathaus benötigen derzeit viel Wasser. Foto: Stadt/bs

Von Bad Kreuznach bis Berlin, von Trier bis Aachen haben bereits viele Städte und Gemeinden im Bundesgebiet ihre Bürger aufgerufen, „ihren“ Baum vor der Haustüre zu wässern. Die anhaltende Trockenheit macht auch den Ingelheimer Bäumen zu schaffen, besonders den jungen Bäumen, die noch keine fünf Jahre alt sind.

Über 75 Hektar Grünanlagen mit 5.600 Bäumen, davon etwa 1.800 Jungbäumen bewässern die Mitarbeiter des Bauhofs. Aktuell fahren täglich drei Kolonnen mit Wassertanks durchs ganze Stadtgebiet.

Gerade die jungen Bäume haben noch kein tiefes Wurzelwerk ausgebildet und bedürfen besonderer Unterstützung. Etliche Bäume spielen sogar schon Herbst und werfen vertrocknetes Laub ab. Viele Anrufer, die sich bei der Stadtverwaltung melden, teilen mit, dass alles vertrocknet. Einige Flächen, vor allem Rasenflächen werden gar nicht mehr gewässert, wenn keine integrierte Beregnung vorhanden ist.

Es wird einiges trocken bleiben und auch absterben, das befürchten die Mitarbeiter der Grünabteilung, doch Bäume sollten als Schattenspender, Nistplatz für Vögel und Nektar für Insekten unbedingt erhalten werden. Deshalb ruft auch die Stadt Ingelheim die Bürger auf, dem Baum in der Nähe des Hauses jeden Abend ein bis zwei Eimer Wasser zu geben, möglichst langsam, damit das Wasser in die Erde einsickern kann.

Gerne beantworten Roland Beek oder Ursula Markert von der Grünabteilung (Tel. 06132 782-193 oder -231) Ihre Fragen und bedanken sich schon jetzt für die temporäre „Patenschaft“: