Antrittsbesuch des neuen Kommandeurs der US Army Garnison Wiesbaden

v.l. Ortsvorsteher Wackernheim Dieter Berg, Colonel Mario Washington und OB Ralf Claus. Foto: Stadt/bs


Nur für zwei Jahre können US-Commander an einem Stützpunkt bleiben, ohne Option auf Verlängerung. Und so haben die McCully Barracks in Wackernheim, die zur Zentrale in Wiesbaden-Erbenheim gehören einen neuen Chef, Commander Mario Washington, der gleich zum Antrittsbesuch zu Oberbürgermeister Ralf Claus und Ortsvorsteher Dieter Berg kam. Im angenehmen Ambiente des Winzerkellers erklärte der Commander seine Aufgaben: man könne sich seine Arbeit wie die eines Bürgermeisters vorstellen, er kümmert sich um die Infrastruktur, immerhin ist er für sehr viele Menschen, annähernd einer Kleinstadt verantwortlich. Da gehören nicht nur die militärischen Belange dazu, sondern auch Kitas, Schulen, Geschäfte oder Wohnungen der Army-Angehörigen.

In den McCully Barracks in Wackernheim leben jedoch keine Soldaten mehr, es ist nur noch das IT Warenlager. Damit verbunden sind viele LKW Bewegungen, die natürlich Lärm machen, besonders nachts. Und das ist das besondere Anliegen von Commander Washington: er möchte gute und freundschaftliche Beziehungen zur Stadt Ingelheim, damit ein angenehmes Zusammenleben gewährleistet ist.

Geboren wurde Mario Washington übrigens in Würzburg, schon sein Vater war Armeeangehöriger, aufgewachsen ist er in Kentucky. Für seinen zweijährigen Auslandaufenthalt konnte er sein Ziel ein wenig beeinflussen: er wollte unbedingt nach Deutschland. Er ist von der Landschaft begeistert und möchte seine Zeit hier nutzen, um Natur aufzutanken, bevor er zurück ins Pentagon geht - oder wohin ihn sein Arbeitgeber versetzt.