BBS Ingelheim erneut als Fairtrade School ausgezeichnet

Foto: Schülerinnen und Schüler der BBS freuen sich im Beisein von OB Ralf Claus (3.v.r.) über die Auszeichnung als Fairtrade School, die von Christina Graf (links vorne mit rotem Mundschutz) präsentiert wird. Bild: Stadtverwaltung Ingelheim.


Bereits seit 2014 trägt die Berufsbildende Schule (BBS) in Ingelheim die Auszeichnung „Fairtrade School“ für ihr anhaltendes Engagement zum Thema Fairer Handel. In diesem Jahr waren die Bemühungen zur Erneuerung des Titels bereits zum dritten Mal von Erfolg gekrönt, was nun in kleinem Rahmen an der Schule gefeiert wurde. „Wir sind natürlich froh und stolz über die erneute Auszeichnung. Sie ist Ansporn für uns, das Thema Fairer Handel weiterhin ganz oben auf unserer Agenda zu behalten“, freute sich Christina Graf, Fairtrade-Koordinatorin des Schulteams.

Fairtrade School zu sein bedeutet, dass Schülerinnen und Schülern zahlreiche Aktionen auf die Beine stellen, um das Thema Fairer Handel noch bekannter zu machen und die Prinzipien von Fairtrade zu verbreiten und vorzuleben. Zum Beispiel wurde die Klimaschutzaktion „Carrotmob macht Schule“ mit dem Weltladen Heidesheim durchgeführt. Dank dieses Projektes konnte die BBS im Sinne von Nachhaltigkeit und Klimaschutz die Patenschaft für zwei Apfelbäume, sogenannte „Ingelbäume“, übernehmen. Zudem wird in Fairtrade Schools im schulischen Alltag darauf Wert gelegt, so viele fair gehandelte Produkte anzubieten und zu benutzen wie möglich. Im Fall der BBS geschieht dies beispielsweise im fachpraktischen Unterricht der Hauswirtschaft.

„In den vergangenen Monaten sind einige gesellschaftlich relevante Themen etwas an den Rand gedrängt worden. Gerade aber die Bereiche Nachhaltigkeit und nachhaltiges Wirtschaften müssen weiterhin in der allgemeinen Öffentlichkeit präsent bleiben“, lobte Oberbürgermeister Ralf Claus das Engagement der Schülerinnen und Schüler. „Deshalb meinen Glückwunsch an die BBS und mein Dank für den wichtigen Beitrag, den ihr und sie alle zur Fairtrade Town Ingelheim leisten“, so Claus weiter.

Dr. Florian Pfeil, Geschäftsführer des Weiterbildungszentrums (WBZ), hob die Bedeutung der schulischen Arbeit im Zusammenhang mit Fairtrade insgesamt hervor. „In Ingelheim haben wir seit Kurzem vier Fairtrade Schools, was für Rheinland-Pfalz einmalig ist und auch im bundesweiten Vergleich äußerst selten sein dürfte“, meinte Pfeil anerkennend.

Im Anschluss an den Termin wurde zum gemeinsamen Apfelkuchen-Essen eingeladen – gebacken mit den Äpfeln der „Ingelbäume“, versteht sich.