Beet- und Baumpatenschaften

Beispiel: Nachbarschaftsgarten am MGH. Foto: Stadt/bs


Ingelheim besitzt mit rund 6.500 Bäumen und rund 650 Grünflächen eine Vielzahl an unterschiedlichen Baumstandorten, kleinen Beeten, Straßenbegleitgrün und Parkanlagen, die regelmäßig durch den städtischen Bauhof unterhalten und gepflegt werden.

Manchmal erreichen Meldungen die Stadtverwaltung, dass die Beete nicht so gepflegt sind, wie die Bürger es sich wünschen. Nun können interessierte Anwohner „ihr“ Beet selbst bestellen. „Interessierte und engagierte Bürgerinnen und Bürgern, Vereine und weitere Einrichtungen bekommen nun die Möglichkeit, sich um die Gestaltung und Pflege von städtischen Baumstandorten und Beeten als Paten zu kümmern“, erläutert die Umweltdezernentin Dr. Christiane Döll.

Die ehrenamtliche Aufgabe besteht in der Pflege eines Beetes, einer kleinen Grünfläche oder eines Baums. Die Paten können anpflanzen oder säen, jedoch nur einheimische Pflanzen, besonders erwünscht sind insektenfreundliche Blühpflanzen. Alternativ können auch Obst oder Gemüse angepflanzt werden. Was ganz eindringlich nicht erlaubt ist, ist die Benutzung von Herbiziden oder Fungiziden aller Art und natürlich das Anlegen von Steingärten.

Dr. Christiane Döll freut sich auf ein reges Interesse an den Patenschaften: „Durch Ihr Engagement vor Ort kann eine bunte Vielfalt entstehen. Gestalten Sie Ihre Stadt ein wenig mit!“.

Wer an einer Beet- oder Baumpatenschaft interessiert ist, kann weitere Informationen wie Dauer oder Versicherungsschutz im Umwelt- und Grünflächenamt bei Jannette Goldmann, Tel. 06132 782-193 oder E-Mail: jannette.goldmann(at)ingelheim.de erhalten.