Besuch aus Higashine in Japan

Fotos: Stadt/dtg


Eintrag ins Goldene Buch


Kinder der Pestalozzischule überreichen Briefe und Selbstgebasteltes


Spannende Schriftzeichen


Eine Delegation der japanischen Stadt Higashine wurde am vergangenen Freitag durch Oberbürgermeister Ralf Claus empfangen. Ralf Claus betonte, dass er bei seinem Besuch in Higashine im letzten Jahr unvergessliche Tage erleben durfte und er zeigt sich beeindruckt von der Gastfreundlichkeit des Landes. Er freute sich, dass die Städte Ingelheim und Higashine bereits zum dritten Mal aufeinandertreffen und deutet dies als ein klares Signal, dass beide Städte gewillt sind, die Kontakte weiterhin zu intensivieren, trotz einer Distanz von rund 10.000 Kilometern. Claus stellte heraus, dass beide Städte Unterschiede aber auch viele Gemeinsamkeiten aufwiesen. Allem voran die Landwirtschaft, aber auch, dass beide Städte vor vielen Jahrzehnten aus einem Zusammenschluss verschiedener Gemeinden gebildet wurden. „Die Herausforderungen des demografischen Wandels ist in Japan ebenso spürbar, die Wohnraumversorgung und der Klimaschutz sind gleichermaßen große Aufgaben“, zählte Claus nur einige Übereinstimmungen auf. Allem voran aber verbindet Higashine und Ingelheim das Unternehmen Boehringer Ingelheim, welches in der japanischen Stadt einen großen Standort unterhält.

Auch Bürgermeister Seigo Tsuchida freute sich, dass er wieder zu Gast in Ingelheim sein darf. Auch ihm sei es wichtig, Kontakte weiter zu festigen. Er betonte, dass es Schüler in Higashine gibt, die gerne eine Brieffreundschaft pflegen möchten. Dass dies auch von Ingelheimer Seite gewünscht ist, zeigte eine kleine Gruppe der zweiten Klasse der Pestalozzischule, die trotz Ferien Seigo Tsuchida einen Brief mitgaben und somit den Anfang für eine spannende Brieffreundschaft gestartet haben.
Zum Abschluss des offiziellen Teils trug sich die japanische Delegation im Goldenen Buch der Stadt Ingelheim ein.
Drei Tage waren die Japaner zu Besuch. Die Gäste erwartete ein Schiffsausflug zur Loreley, wo sie textsicher das Heine-Lied „Ich weiss nicht was soll es bedeuten“ schmetterten.

Eine Werksführung durch Boehringer Ingelheim, eine Stadtführung und die Teilnahme an der Rotweinprobe des Oberbürgermeisters auf dem Rotweinfest waren weitere Programmpunkte. Dort fühlten sich die Menschen aus dem fernen Asien sichtlich wohl und auch dort wurden Lieder vorgetragen.

Es versteht sich von selbst, dass die Ingelheimer zum Gegenbesuch nach Japan eingeladen wurden.