Bürgerhaus Großwinternheim eröffnet

Gut besuchtes Haus. Fotos: Stadt/bs


Die Alla-Hopp Minis


Der Männergesangverein


Der evangelische Kirchenchor


Kirchliche Segnung des Gebäudes.


  Das Wetter passte zum Ereignis: bei frühlingshaften Temperaturen und strahlendblauem Himmel wurde das neu gebaute Bürgerhaus Großwinternheim eingeweiht. Und das im wörtlichen Sinn, denn Pfarrer Thomas Winter und Pfarrerin Eva Görisch segneten das Gebäude ökomenisch während der Eröffnungsfeier. Zu diesem Anlass kamen deutlich mehr Interessierte, als Stühle im Raum Platz finden. Der Grund ist einfach: aus der großen Fensterfront hat man den wohl besten Ausblick auf den Stadtteil, den Westerberg und das Gestüt. So konnten auch die Darbietungen von Großwinternheimern in vollen Zügen genossen werden. Die Kitakinder sangen ein Lied vom Umzug und freuen sich auf ihre neue Kita, die Alla-Hopp Minis in Dirndl und Lederhosen tanzten sich zu Andreas Gaballiers Musik schnell in die Herzen der Zuschauer. Der Männergesangverein Großwinternheim zeigte sein Können und der evangelische Kirchenchor begleitete den Segen. "Das Schmuckstück auf dem 5083 Quadratmeter großen Grundstück in der Ortsmitte entstand mit reichlicher Vorgeschichte", resümierte Bürgermeisterin Eveline Breyer. "Der ursprünglich geplante Standort an der Selz wurde 2010 verworfen, danach wurde das Grundstück in der Ortsmitte ausgewählt. Es wurden zwei Machbarkeitsstudien für die beiden Standorte durchgeführt. Am neuen Standort fand ein Architektenwechsel statt, doch nun freue ich mich auf dieses schöne Gebäude". Oberbürgermeister Ralf Claus erinnerte schmunzelnd an die Historie, als der Vorvorgänger im Ortsvorsteheramt Joachim Frey die ersten Ideen hatte und "die Fertigstellung sicherlich gerne noch in seiner Amtszeit durchgeführt hätte". Ein Ort der Begegnung sei nun entstanden, der hoffentlich mit viel Leben gefüllt werde. Dem schloss sich auch der amtierende Ortsvorsteher Christian Lebert an, der eine Hausnummer dabei hatte, eine "19", als Symbol für das Jahr der Fertigstellung und weil das Gebäude tatsächlich die Hausnummer 19 hat. Er freue sich auf die Menschen, die sich nun hier treffen können, die Vereine die hier üben können, die Jugendlichen, die hier chillen können und die Kinder der Kita, die ein ganz besonderes Haus bekommen hätten. Architekt Hans Pätzold, der erst nach einem Architektenwechsel ins Boot kam, war zunächst etwas "irritiert", habe dann sehr schnell die kollegiale und kreative Arbeit schätzen gelernt. Beim anschließenden Tag der offenen Tür kamen hunderte Bürger - nicht nur aus Großwinternheim - und nahmen an den Führungen durch das Haus teil.