Dritte Mini-Medientage „Aufwachsen im digitalen Zeitalter“

Anfang Februar nahmen rund 300 Drittklässlerinnen und Drittklässler der Ingelheimer Grundschulen an den Mini-Medientagen im Jugend- und Kulturzentrum Yellow teil. An drei Tagen reflektierten
die Kinder gemeinsam mit Studierenden des Studiengangs Medienpädagogik der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz in Workshops die eigene Mediennutzung. Sie verglichen und bewerteten verschiedene Kommunikationswege und bearbeiteten Themen, wie zum Beispiel das Recht am eigenen Bild und Datenschutz.
Im Hinblick auf die Verantwortung und Relevanz der Erziehungsberechtigten in der Medienerziehung, fand zum Abschluss des Projekts ein Informationsabend im Yellow statt. Dazu wurden alle interessierten Erziehungsberechtigten der Schülerinnen und Schüler eingeladen. Ein zentrales Thema waren auch hier das unterschiedliche Mediennutzungsverhalten, sowie die Grenzen und Herausforderungen vor die Eltern oftmals gestellt sind. Dass an dieser Stelle nicht nur Regeln für Kinder Sinn machen, zeigen die unzähligen Plakate, auf denen die Kinder Regeln für die Erwachsenen zusammengestellt haben. „Am Essen kein Handy mitnehmen, wir dürfen unsere Spielsachen auch nicht an den Tisch bringen“, „Nicht immer ans Handy gehen, wenn es klingelt“, „Nicht so viel Computer spielen, mehr mit mir spielen“, „Weniger am Handy und mehr mit mir raus gehen“.
Die Schulsozialarbeiterinnen und Schulsozialarbeiter der Grundschulen in Ingelheim sind sich einig: „Die Mini-Medientage haben sich in Ingelheim etabliert und neben den Kindern erreichen wir Eltern und Lehrkräfte. Wir freuen uns also auf die 4. Mini- Medientage 2020.“