Eichenprozessionsspinnerraupen in der Stadt

Eichenprozessionsspinner Raupen. Foto: Pixelio Arnold E. Albrecht


Der Name „Eichenprozessionsspinner“ würde eigentlich auf ein nettes Tier schließen, aber weit gefehlt, die Raupen dieser Falter sind nicht nur lästig, sondern für manchen Menschen sogar gefährlich.

Auch in Ingelheim hat es sich der Eichenprozessionsspinner gemütlich gemacht, in diesem Jahr etwas später, da er sehr wärmeliebend ist. Während der Entwicklungszeit in sechs Verpuppungsphasen bilden die Tierchen in der dritten Stufe Brennhaare mit Widerhaken aus, die bei Hautkontakt jucken, bei allergischen Menschen sogar heftige Haut- und Atemreaktionen auslösen können.

Im Stadtgebiet (inklusiv der neuen Stadtteile) werden die Raupen, die in großen Nestern zusammenleben gerade abgesaugt. Am Schwimmbad, Kitas, Schulen und sonstigen öffentlichen Gebäuden sind Spezialsauger zugange. Schwierig wird es an den Spazierwegen entlang des Westerbergs, dort sind zwar die Wege öffentlich, nicht aber die Bäume. Warnschilder informieren die Spaziergänger, Eichen in den nächsten Wochen zu meiden. Auch wenn versucht wurde, möglichst alle befallenen Bäume zu finden, empfiehlt die Stadt Ingelheim dennoch, bei Waldspaziergängen aufzupassen.

Die Bekämpfung der Raupen ist nur manuell möglich.

In zwei bis drei Wochen ist der Spuk vorbei und unscheinbare Nachtfalter fliegen durch den nächtlichen Wald.