Einige Archäologische Denkmäler wieder zugänglich

Heidesheimer Tor. Foto: Stadt/bs


Die Stadt Ingelheim öffnet ab sofort einige Denkmäler in der Archäologischen Zone wieder für das Publikum. Im Bereich der Kaiserpfalz können die Aula regia, das Heidesheimer Tor und der Nordflügel wieder besichtigt werden. Beim Betreten und Verlassen dieser Freibereiche muss dabei aber weiterhin der übliche Mindestabstand von 1,5 Metern eingehalten werden.

Kulturdezernentin Eveline Breyer wertet die teilweise Öffnung der Ingelheimer Kulturschätze als wichtigen Schritt in Richtung Normalität: „Wie Bundespräsident Steinmeier kürzlich sehr treffend gesagt hat, sind Kunst und Kultur ja keine Nebensache, sondern ein Lebensmittel. Deshalb freue ich mich sehr, dass jetzt zumindest Teile des Denkmals wieder geöffnet werden können, auch wenn große Hochzeitsgesellschaften am Heidesheimer Tor oder Besucherführungen im Moment noch ein Wunsch bleiben.“

Weiterhin geschlossen bleiben vorerst alle überdachten Denkmal- und Präsentationsbereiche. Das betrifft den Schutzbau mit der Warmluftheizung und die begehbare Wehrmauer bei der Aula regia sowie den östlichen Zugang zum Heidesheimer Tor über die Straße „Auf dem Graben“. Auch der Turm der St. Remigiuskirche mit der Taufpiscina, der jüdische Friedhof und die Saalkirche bleiben bis auf Weiteres geschlossen. Die Forschungsstelle Kaiserpfalz behält jedoch die jeweils gültigen Regelungen im Blick, um auch diese Bereiche baldmöglichst für Besichtigungen und Besucherführungen wieder freigeben zu können.