Ingelheimer „KlimaWerkstatt“ eröffnet: Raum für Dialog und Beratung zu Klimaschutz und Klimaanpassung

Bild: Die KlimaWerkstatt der Stadt Ingelheim ist eröffnet. Foto: Stadtverwaltung Ingelheim/fl


Ab sofort ist die städtische KlimaWerkstatt eröffnet. Sie befindet sich im Erdgeschoss des Dienstleistungsgebäudes, Gartenfeldstraße 10, und soll ein Ort der Begegnung und des Austauschs für alle Belange rund um Klimaschutz und Klimaanpassung werden. Denn ob städtische Förderprogramme, „CO2neutrales Ingelheim 2040“, E-Mobilität, Stadtklimaanalyse oder KlimPraxIng – es tut sich einiges in Ingelheim. Für die Bürgerinnen und Bürger gibt es mit der KlimaWerkstatt nun eine zentrale Anlaufstelle.

„Unser Ziel ist es, in der KlimaWerkstatt Dinge in Bewegung zu bringen und nicht nur Wissen zu vermitteln. Daher ist der Name ‚Werkstatt‘ kein Zufall, hier soll es produktiv werden“, umreißt die Beigeordnete und Umweltdezernentin Dr. Christiane Döll das Konzept. Das Team in der KlimaWerkstatt ist also nicht nur da, um kompetent zu beraten und über Themen wie Klimaresilienz aufzuklären, sondern zeigt sich offen für konstruktive Kritik und neue Impulse. Diese kommen oft aus überraschenden Richtungen. „Es ist erstaunlich, wie detailliert sich Kinder und Jugendliche bereits mit dem Thema Klimaschutz konkret in ihrer Umgebung auseinandersetzen. Auf sie und auf alle Ingelheimerinnen und Ingelheimer sind wir angewiesen, um zielgerichtet unsere Grünflächen weiterzuentwickeln, unsere Stadt klimaresilient und damit fit für die Zukunft zu machen“, gibt Roland Beek, Leiter des Umwelt- und Grünflächenamtes, ein Beispiel für das fruchtbare Zusammenspiel zwischen Bürgerinnen und Bürgern, Politik und Verwaltung.

In der KlimaWerkstatt wird umfangreich über die zahlreichen städtischen Förderprogramme informiert, die dazu beitragen, das Ziel „CO2-neutrales Ingelheim 2040“ zu erreichen, wie die Programme Lastenfahrräder, Zisternenbau und Dach- und Fassadenbegrünung. Bald soll ein weiteres Förderprogramm zur Errichtung von Photovoltaik-Anlagen, inkl. Speicher , hinzukommen, das derzeit in den städtischen Gremien diskutiert wird und Anfang 2022 im Stadtrat beschlossen werden soll. Neben dem Beratungsangebot zu konkretem Klimaschutz und Klimaanpassung sollen wechselnde Ausstellungen zu sehen sein, die Aufklärung zur Klimaforschung leisten und zum Nachdenken einladen. „Hierfür arbeiten wir oft in mit Hochschulen und Universitäten zusammen, mit denen wir auch projektbezogenen bei Klimaschutz und Klimaanpassung kooperieren“, erläutert Daniel Diehl, Projektmitarbeiter von KlimPraxIng.

Bis auf Weiteres ist die KlimaWerkstatt aufgrund der pandemischen Lage noch nicht für den Publikumsverkehr geöffnet. Allerdings können Interessierte einzeln nach vorheriger Terminabsprache die Werkstatt besuchen und sich die temporären Ausstellungen ansehen. Außerdem steht das Team der KlimaWerkstatt bereits für Beratungsgespräche und Anregungen telefonisch unter 06132/782-203, -257 oder -319 sowie per E-Mail an klimaschutz@ingelheim.de gerne zur Verfügung.