Ingelheimer säubern das Rheinufer

Bild: Zahlreiche Teilnehmer nahmen am Rhine Clean Up teil. Foto: Stadtverwaltung/dtg


Bild: Auch Heidesheimer trafen sich am Rhein und haben Müll gesammelt. Foto: Stadtverwaltung


Bild: 12.500 Zigaretten wurden insgesamt gesammelt und von den teilnehmenden Jugendlichen gezählt. Foto: Stadtverwaltung/dtg


Bild: 12.500 Zigaretten wurden insgesamt gesammelt. Foto: Stadtverwaltung/dtg


Bild: Der städtische Bauhof hat den Müll eingesammelt. Foto: Stadtverwaltung/dtg


Am vergangenen Samstag stand das Ingelheimer Rheinufer im Mittelpunkt des Tages. Rund 120 fleißige Helferinnen und Helfer versammelten sich am Rheinufer zum „Rhine Clean Up“, um dieses im Bereich der Ingelheimer Gemarkung von Müll und Unrat zu beseitigen. Oberbürgermeister Ralf Claus freute sich über die rege Beteiligung und begrüßte besonders zwei Öko-Klassen der Integrierten Gesamtschule Ingelheim und eine Gruppe der Ingelheimer Fridays for Futur Bewegung. „Unsere Stadt beteiligt sich bereits zum zweiten Mal an der Aktion, die an diesem Tag in zahlreichen Städten am Rhein stattfindet“, betont Ralf Claus. Auch die Nachbarkommune auf der anderen Rheinseite schloss sich dem „Rhine Clean Up“ in diesem Jahr an. Ralf Claus bedankte sich für das Engagement der Bürgerinnen und Bürger. Einen Dank schickte er auch nach Heidesheim, denn dort hatten sich auch Helfer zusammengefunden um das Ufer zu reinigen. Petra Lescher, die als Umweltpädagogin den Säuberungstag begleitete, führte die Teilnehmer in die Routen ein. Schnell waren alle Handschuhe, Müllzangen und Müllbeutel vergriffen und die Helfer strömten in ihre Einsatzgebiete aus.

 

Die Müllbeutel füllten sich schnell mit Plastikmüll, Glasflaschen und anderem kleinen Unrat, aber auch Fahrräder und Reifen wurden vom Rheinufer zur Abholung bereitgestellt. Insgesamt kamen so 3,5 Kubikmeter Müll zusammen, der vom städtischen Bauhof eingesammelt und entsorgt wurde. Darüber hinaus sammelten die Teilnehmer Zigarettenstummel auf, die achtlos auf den Boden geschmissen wurden. Dass diese nicht gut für die Umwelt seien, betonte Petra Lescher in einer kurzen Ansprache. Denn, Zigarettenkippen enthalten, laut Weltgesundheitsorganisation, 7000 Gifte, wie unter anderem Arsen, Blei, Chrom, Kupfer oder Nikotin. Diese Stoffe gelangen dann letztendlich in Seen, Flüsse oder in das Meer. Um auch hier einen Beitrag zur Umweltschonung zu leisten wurden am Ende 12.500 Zigarettenkippen gesammelt, mit denen rund 500.000 Liter Grundwasser geschützt wurden.

 

Zum Schluss lud die Stadt Ingelheim die Helferinnen und Helfer auf der Jungau zu einem kleinen Marktfrühstück der Firma dishes and more ein. Der Inhaber Christian Wenke spendierte kalte und warme Getränke und stellte die Nutzung des Geschirrs kostenfrei zur Verfügung.