Internationales Workcamp im Stadtwald

Die Workcampteilnehmer mit Beigeordnetem Wolfgang Bärnwick, Förster Florian Diehl, Stadwaldmitarbeiter Thomas Röth und Birgit Kessel. Foto: Stadt/bs


13 junge Leute aus neun Nationen nehmen gerade traditionell am Internationalen Workcamp im Ingelheimer Wald teil. Die Ehrenamtlichen aus Weißrussland, Albanien, Türkei, Estland, Spanien, China, Mexico, Italien und Russland arbeiten drei Wochen lang im Wald und führen Kultur- und Jungbestandspflegearbeiten durch. Auch der Abbau alter Zäune, Biotoppflegearbeiten, der Hochsitzbau, Hilfe bei der Herstellung von Schnittholz, Bau von Erholungseinrichtungen und Freischneiden und Räumen von Waldwegen gehört zu ihren Aufgaben.

Aber wer hart arbeitet, sollte auch genug Freizeit haben und so gehen sie zum Lott-Musikfestival, machen eine Kanu-Tour auf der Mosel, besuchten das Freizeitbad Rheinböllen, die Städte Frankfurt und Mainz und statteten auch Ingelheim einen Besuch ab. Im Rathaus begrüßte sie der Beigeordnete Wolfgang Bärnwick und nach einer Besichtigung des kING erfuhren sie auch noch viel über die Ingelheimer Geschichte in der Kaiserpfalz.

Der Träger, die „ijgd“, die Organisation für „internationale Jugendgemeinschaftsdienste“, ein Freiwilligendienst, organisiert solche Aufenthalte seit 1948. Im Ingelheimer Wald freut sich Revierförster Florian Diehl seit 2003 auf die jungen Leute, die ihn bei der Waldarbeit nicht nur unterstützen, sondern auch viel über den Wald lernen, sich um die Natur und das ökologische Gleichgewicht kümmern und nicht zuletzt interkulturelle Kontakte knüpfen und somit einen Beitrag zum Abbau von Vorurteilen leisten.