Irene Hilgert und Wolfgang Bärnwick würdevoll verabschiedet

Bild: Irene Hilgert (links) und Wolfgang Bärnwick (rechts) wurden von Oberbürgermeister Ralf Claus aus dem Stadtvorstand verabschiedet. Foto: Stadtverwaltung/dtg


Im Rahmen der Ingelheimer Stadtratssitzung wurden Irene Hilgert und Wolfgang Bärnwick als ehrenamtliche Beigeordnete von Oberbürgermeister Ralf Claus verabschiedet. Wolfgang Bärnwick war fünf Jahre im Stadtvorstand und hat das Stadtbild eindrucksvoll verändert. Bärnwick übernahm als Quereinsteiger 2014 ohne jegliche Ratserfahrung das Amt als ehrenamtlicher Beigeordneter. „Gerade in diesen Zeiten, als die Zuständigkeitsbereiche einen enormen Wandel erfahren haben, hast du das Amt übernommen“, so Oberbürgermeister Ralf Claus. So wurde in seiner Amtszeit die Ingelheimer Kultur- und Marketing GmbH gegründet und in dieser die Bereiche Kultur, Stadtmarketing und Tourismus vereint. Die Ingelheimer Kultur- und Kongresshalle wurde gebaut und eröffnet und der Winzerkeller saniert und eingeweiht. „Die fünf Jahre hatten es in sich und haben auch mit enormen Kostensteigerungen ordentlich zugesetzt und schlaflose Nächte bereitet“, bekräftigt Claus. Er dankte Bärnwick für seine Standfestigkeit und für das Ergebnis, welches die Stadt nachhaltig prägt.

Irene Hilgert, die vom Oberbürgermeister Ralf Claus als „Grande Dame der Ingelheimer CDU“ bezeichnet wurde, verlässt nach 15 Jahren den Stadtvorstand und auch sie hat zahlreiche Weichen in ihrer Amtszeit gestellt und vor allem im kulturellen Leben der Stadt Ingelheim einiges bewegt. So hat sie die Kulturförderung vorangebracht und künstlerische Projekte unterstützt. Ihr jüngstes und letztes Projekt war die Sanierung und der Teilneubau des Alten Rathauses, jetzt Kunstforum. Davor setzte sie einen wichtigen Meilenstein mit der Entwicklung einer Stadtbücherei zur Mediathek durch einen Neubau, für den sie beharrlich zehn Jahre gekämpft hat. Veranstaltungen wie die Illumina oder das Ermöglichen von historischen Spielstätten wie der Aula Regia oder das Burgkirchengeländes wurden auf ihre Initiative realisiert. Unter ihrer Regie wurde das Rotweinfest neu strukturiert und um das Rosengärtchen erweitert. Doch nicht nur im kulturellen Bereich bewegte Hilgert viel, auf ihrer Agenda standen die Rad- und Wanderwege, historische Rundgänge und die Qualifizierung der Gästeführer. „Und, dass der Bus nach Sporkenheim fährt, kannst du dir auch auf die Fahne schreiben“, betont Oberbürgermeister Ralf Claus. Er dankte Hilgert und freut sich, dass sie weiterhin im Stadtrat als Ratsmitglied vertreten sein wird.