Notwendige Fällung von Bäumen

Diese Schwarzpappel musste bereits gefällt werden, sie drohte auf die Straße zu stürzen. Foto: Stadt/ml

Die Stadt Ingelheim pflegt seit vielen Jahren eine Baumschutzsatzung und ein Kataster der städtischen Bäume mit aktuell etwa 5000 Einzelbäumen über das ganze Stadtgebiet verteilt. Diese Bäume werden regelmäßig von einem Gutachter auf Mängel hin untersucht, um Schäden zu vermeiden oder vorzubeugen. Grundsätzlich gilt immer, Erhalten vor Fällung.

Im Gebiet der VG Heidesheim werden noch einmal etwa 2000 Bäume dazu kommen. Mit der Erfassung dieser Bäume wurde in diesem Frühjahr begonnen mit dem Ziel, auch diese zukünftig in das städtische Baumkataster zu integrieren.

Leider hatten sich an einigen Bäumen in Heidesheim aktuell sehr große Schadensbilder entwickelt, die unter anderem dem niederschlagsarmen Jahr verschuldet sind. Manch ein Baum ist auch durch das Fortschreiten von Faulstellen an alten Kappungen nicht mehr zu erhalten. In beiden Fällen ist das sofortige Fällen somit unumgänglich.

Allein an der Grundschule Heidesheim wurden an insgesamt zehn Bäumen Schäden festgestellt, die eine Erhaltung der betreffenden Bäume hinsichtlich der Verkehrssicherheit nicht zulassen.

In den kommenden vier Monaten werden aus diesen Gründen noch weitere 22 Bäume in Heidesheim und Wackernheim gefällt werden müssen. Neben den Fällungen stehen aber auch einige Erhaltungsmaßnahmen an, wie etwa der Kronensicherungsschnitt des knapp 30 Meter hohen Mammutbaumes auf dem Gelände der Burg Windeck, dessen Spitze stark eingetrocknet ist.

Nach Abschluss der Fällarbeiten werden entsprechende Ersatzpflanzungen mit heimischen Laubgehölzen vorgenommen. Die passenden Standorte für die neuen Bäume werden noch festgelegt.