Radfahrer stehen an erster Stelle

Bild: Oberbürgermeister Ralf Claus testet zusammen mit Erich Dahlheimer, Fahrradbeauftragter der Stadt Ingelheim und Bernd Velten, Leiter des Ordnungs- und Standesamtes der Stadt Ingelheim die Aufstellflächen. Foto. Stadtverwaltung/dtg

Rote Aufstellflächen an der Kreuzung Binger Straße / Gartenfeldstraße / Konrad-Adenauer-Straße sorgen seit einigen Tagen für Interesse. Ein großes Fahrradpiktogramm zeigt, dass hier Fahrradfahrer in Ingelheim Vorfahrt haben. „Ziel an dieser Kreuzung soll es sein, den Fahrradverkehr sicherer zu machen“, betont Oberbürgermeister Ralf Claus bei einem Vor-Ort-Termin. Denn, die Steigerung des Radverkehrs in Städten zu fördern, ist eine Möglichkeit zu einer Verkehrsentlastung beizutragen. Die Stadt Ingelheim versucht seit Jahren, in und um die Stadt herum, diesen zu fördern und dies insbesondere bei Um- und Ausbaumaßnahmen umzusetzen. „Radfahrer sollen nach Möglichkeit im innerstädtischen Bereich auf die Straße geführt werden“ fügt Erich Dahlheimer, Fahrradbeauftragter der Stadt Ingelheim, hinzu.

An der Kreuzung in der Innenstadt bekommen jetzt die Fahrradfahrer Vorfahrt. Bei einer langen Autoschlange nutzten diese in der Vergangenheit den Fußgängerweg. „Jetzt soll der Radfahrer an den Autos vorbeifahren und sich dann vor den Autos aufstellen“, so Ralf Claus. Wenn dann die Ampel auf Grün schaltet, werden die Zweiräder sofort gesehen und fädeln sich in den laufenden Verkehr ein. Zusätzlich zu den Aufstellflächen wurden 66 Piktogramme an den Rändern der betroffenen Straße aufgebracht, um hier an die Achtsamkeit der Autofahrer zu appellieren. Rund 18.000 Euro hat die Stadt Ingelheim für diese Maßnahme in die Hand genommen. Dahlheimer betont aber, dass es sich hier um eine von vielen Maßnahmen handelt, so wurden in der Innenstadt weitere 40 bis 50 Fahrradbügel installiert, um den Radfahrern die Möglichkeit zu geben, ihr Gefährt sicher zu wissen. Eine Schwachstelle, die in der Vergangenheit oft an den Fahrradbeauftragten herangetragen wurde.