Thomas Röth feiert 25-jähriges Dienstjubiläum bei der Stadt Ingelheim

Foto: Beigeordnete Dr. Christiane Döll (links) überreichte die Dankurkunde der Stadt im Beisein von Florian Diehl (rechts) an den Jubilar Thomas Röth, Bild: Stadtverwaltung.


Als Forstwirt im Wald unterwegs sein, mit Holz arbeiten oder auch Jagdpflichten übernehmen, daran hat Thomas Röth tagtäglich Freude. Er ist städtischer Angestellter im Stadtwald und kann dort, in der Gemarkung Daxweiler im Kreis Bad Kreuznach, seinen Leidenschaften nachgehen, die er in vielseitige berufliche Expertise umgemünzt hat: Röth ist gelernter Landwirt, Forstwirt und Forsttechniker und damit ein wertvoller Mitarbeiter im Team von Florian Diehl, Leiter des kommunalen Eigenbetriebes Stadtwald.

Seit 2005 übt Röth seinen Dienst bei der Stadt Ingelheim aus und lebt seitdem in seiner „Dienstwohnung“ im Stadtwald, dem ehemaligen Forsthaus. Zuvor war er beim Land Hessen angestellt. „Meine vorherige Tätigkeit in Hessen entpuppte sich schnell als eintöniger Bürojob, was mir einfach nicht liegt. Ich bin ein Praktiker“, erklärt Röth seine Zufriedenheit mit der Stelle im Stadtwald. Und diese Zufriedenheit beruht auf Gegenseitigkeit. „Beim Vorstellungsgespräch war schnell klar, dass hier ein kompetenter Bewerber vor uns sitzt, der zugleich sympathisch und bescheiden auftritt“, erinnert sich Florian Diehl, direkter Vorgesetzter von Thomas Röth. So lobt er auch Röths Perfektionismus an der Sägemaschine, seine umfangreichen Kenntnisse in der Forsttechnik und seine Verlässlichkeit im Arbeitsalltag. Diese Qualitäten sind besonders gefordert, wenn Extremwetterereignisse eintreten. In diesem Zusammenhang erinnert sich Röth vor allem an das Jahr 2010, als Orkan Xynthia Rheinhessen heimsuchte: „Die Schäden von damals haben uns im Wald noch jahrelang beschäftigt und sind teilweise noch sichtbar. Wir waren damals sogar zwei Tage lang von der Außenwelt abgeschnitten."

Dr. Christiane Döll, Beigeordnete und zuständige Dezernentin, überreichte Thomas Röth die Dankurkunde der Stadt Ingelheim und wies auf den großen Mehrwert der geleisteten Arbeit im Stadtwald hin: „Unser Wald ist nicht nur wichtig für den Klimaschutz und Bodenschutz, sondern ist auch Standort für mittlerweile acht Windräder, die nachhaltige Energie in das Stromnetz einspeisen. Außerdem wird im Ingelheimer Stadtwald ein Stück Natur hautnah erlebbar.“ Letzteres kann Thomas Röth nur bestätigen, schließlich hat er eine umfangreiche Zusatzausbildung in Waldpädagogik absolviert. Mit all seinem Fachwissen und seiner langjährigen Erfahrung blickt er voller Überzeugung nach vorne: „Die Ideen für die Arbeit im Stadtwald gehen uns auch zukünftig nicht aus.“