Unterschriften für neue Ampel in Großwinternheim übergeben

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Die Großwinternheimer setzen sich weiter für eine Ampel auf der Schwabenheimer Straße ein. Nach der Demo vor wenigen Wochen haben sie 317 Unterschriften an den Leiter des Landesbetriebes für Mobilität (LBM), Bernhard Knoop, übergeben. Mit dabei waren die zuständige Bürgermeisterin Eveline Breyer, der Großwinternheimer Ortsvorsteher Christian Lebert und einige Ortsbeiratsmitglieder. Da die Schwabenheimer Straße eine Landesstraße ist, ist die Zustimmung des LBM von Nöten, um die Ampel umzusetzen. Nahezu alle Voraussetzungen sind bereits geschaffen. Abstände, Örtlichkeit, begründete Ausnahmen wie beispielsweise die veränderte Situation mit der neuen Zuwegung zum Bürgerhaus und der KiTa sind festgehalten. Es fehlen nur noch die notwendigen Zählungen, um die ausreichende Querungszahl für eine Ampel zu dokumentieren. 

Der LBM hatte sich bereits bei einem Vor-Ort-Termin am 12. Juni, der Verkehrsschau, sehr positiv gezeigt. Auch bei der Unterschriftenübergabe äußerte sich Bernhard Knoop positiv. Sind die erforderlichenZahlen von etwa 50 Querungen in der Spitzenstunde erreicht, kann eine Ampel angeordnet werden.

Ortsvorsteher Christian Lebert hofft, dass die Großwinternheimer die Zuwegung zum neuen Bürgerhaus und der KiTa nach der Fertigstellung nach den Sommerferien eifrig nutzen werden. Dann steht dem seit Jahrzehnten bestehenden Wunsch der Großwinternheimer und deren Ortsbeirat nach einer Ampel nichts mehr im Wege.
Eveline Breyer wie auch die Behindertenbeauftragte Anne Kleinschnieder wünschen sich eine Veränderung der Rechtslage. In Orten, in denen es keine Ampel zum Wechseln der Hauptverkehrstraße gibt, sollte es ohne Zählungen möglich sein, Ampeln zu errichten, um allen ein selbstständiges Queren zu ermöglichen.