Vortrag "Vom Kirchen-zum Kinderfest: Eine Ingelheimer Weihnachtsgeschichte"

Haus Burggarten, Ober-Ingelheim

12. Dezember, 19 Uhr

Vortrag von Dr. Nicole Nieraad-Schalke
787 feierte Karl der Große (748–814) in der Ingelheimer Pfalz das Weihnachtsfest und erklärte 26 Jahre später das „festum nativitas Christi“ am 25. Dezember zum kalendarischen Jahresbeginn. Im Mittelalter und bis in die Frühe Neuzeit wurde Weihnachten öffentlich – in der Kirche und auf den Straßen – begangen. Zur Kinderweihnacht mit kerzengeschmücktem Tannenbaum und Festschmaus entwickelte sich das Fest erst vor rund 200 Jahren, als sich die bürgerliche Familie zum Ort der vertrauten Geselligkeit herausbildete und zahlreiche Weihnachtsbräuche ins Private wanderten. Der Vortrag von Vorstandsmitglied Dr. Nicole Nieraad-Schalke beleuchtet die Geschichte der Ingelheimer Weihnachtsbräuche (u.a. Weihnachtsbaum, Krippenspiel, Sternsinger, Weihnachtsmarkt) und gibt Antworten auf die Frage, in welcher Beziehung Nikolaus, Weihnachtsmann und Christkind zueinanderstehen.

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