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Ausstellung Philipp H. Steiner

Kunstverein Ingelheim Bahnhofstr. 48

30. April, 19 Uhr - 29. Mai, 17 Uhr

Philipp Steiner wurde in Ludwigshafen am Rhein geboren. Er studierte an der Akademie der Bildenden Künste der Universität Mainz. Nach dem Studium war Steiner als freischaffender Künstler tätig und u.a. ein vielbeschäftigter Illustrator für Magazine wie „Geo“, „Stern“ oder „Die Zeit“. Er ist Mitglied der Münchner Secession und des Künstlersonderbundes der Realisten in Deutschland.

Bei Philipp Steiner handelt es sich um einen Porträtisten des Moments, dessen Werke ihre eigentliche Kraft in dem entfaltet, was jenseits der Bilder liegt. Er ist Stillleben-Maler, dem die Stille der Objekte dazu dient, ihnen eine Überfülle von gelebtem Leben einzuverleiben. Als Meister des Interieurs bricht er seine Räume rigoros auf in das Vergangene und Zukünftige. Die Arbeiten von Philipp Steiner sind von überfotografischer Exaktheit. In seinen Aquarellen, Zeichnungen, Acryl- oder Ölbildern wird die alltägliche menschliche Wirklichkeit stets überzeichnet. Seinen Arbeiten wohnt eine gewisse Morbidität inne. Der Maler bringt Nebensächlichkeiten des Alltags in malerische Zusammenhänge, die im täglichen Leben normalerweise keinerlei Beachtung finden. Seine Werke lassen daher Betrachter „scharfsichtiger“ werden für Hintergründigkeit trivialer Lebensvorgänge und Gegenstände. Philipp Steiner ist ein einzigartiger Künstler, der mit malerischer Perfektion seinen Begriff von Realismus definiert, indem er unseren Begriff von Realität ins Wanken bringt.
Bitte beachten Sie folgendes während der Ausstellungsbesuche:
2G: Impf- und Testnachweise sind erforderlich
Maskenpflicht (med. Gesichtsmarke, KN95/N95 oder FFP2)

Wir stehen hier vor einem ingeniösen Zeichner und Maler, der mit überfotografischer Exaktheit seine Begriff von Realismus definiert, indem er unseren Begriff von Realität ins Schwanken bringt. Um einen Portraitisten des Moments, der seine eigentliche Kraft in dem entfaltet, was jenseits der Bilder liegt. Um einen Stilleben- Maler, dem die Stille der Objekte dazu dient, um ihnen eine Überfülle von gelebtem Leben anzubinden. Um einen Meister des Interieurs, der seine Räume rigoros aufbricht in das Vergangene und Künftige.

Wer so malt, malt die Brüche zwingend mit. Und ist gerade darin dem erlebten Gegenwärtigen verpflichtet. Aber wer so malt, fallt zugleich aus der Zeit. Malt Bilder, deren Kraft sich über das Jetzt hinaus entfaltet. Zeitlos? Das sicher nicht. Doch Aufbewahrungsorte dessen, was Kunst ihrer zeitlichen Banalität enthebt.

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