Grundstücke und Immobilien

Hoffnungshäuser im Fichtenweg in Ingelheim-West


Visualisierung des zukünftigen Hoffnungshauses im Fichtenweg in Ingelheim-West, Bild: andOffice.

Aufstellungen Hoffnungshäuser (Stand 27. März 2026)

Mit dem Spatenstich am 10. November 2025 ist der erste Meilenstein erreicht und die Bauarbeiten sind erfolgreich gestartet. Aktuell befindet sich das Vorhaben im Zeitplan und es gibt keine Verzögerungen.

Die Hausaufstellungen der vier Hoffnungshäuser sind wie folgt geplant:

  • Haus 1: 16. März 2026
  • Haus 2: 13. April 2026
  • Haus 4: 27. April 2026
  • Haus 3: 8. Juni 2026

Zudem freuen wir uns, dass Lydia und Michael Norman ab dem 1. Februar 2026 die Standortleitung an unserem Hoffnungshaus-Standort in Ingelheim übernehmen.

Wenn Sie Interesse haben, im Hoffnungshaus mitzuleben, melden Sie sich gerne direkt bei der Stadt Ingelheim, per E-Mail unter hoffnungshaus@ingelheim.de.


Vorstellung Standortleitung: Familie Norman

Lydi (36) und Mike (36) Norman sind seit 13 Jahren verheiratet und Eltern von vier Kindern im Alter von 4 bis 11 Jahren. Beide arbeiten als Sozialpädagogen: Mike war viele Jahre in der Geflüchtetenhilfe und im Integrationsmanagement tätig, während Lydi ihre Erfahrung in der Behindertenhilfe einbringt.

Auch ehrenamtlich engagieren sich beide mit Herzblut: Lydi unterstützt regelmäßig an der Grundschule, Mike ist aktives Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr.

In ihrer Freizeit sind sie gerne unterwegs – sei es mit dem Camper oder dem Motorrad. Musik spielt ebenfalls eine große Rolle: Lydi begeistert am Klavier und mit ihrer Stimme, Mike findet seinen Ausdruck vor allem in Percussion und Steeldrum. Vor ihrem Umzug lebte die Familie viele Jahre im Schwarzwald.

Was sie besonders antreibt, sind echte Begegnungen zwischen Menschen. Sie glauben fest daran, dass persönlicher Kontakt Brücken baut, Verständnis schafft und Verbindungen entstehen lässt. Die Freude an unterschiedlichen Kulturen und authentischen Momenten prägt ihr Leben. Nichts erfüllt sie mehr, als mitzuerleben, wie aus Fremden Freunde werden, wie Menschen wachsen, ihren Platz finden und Teil der Gesellschaft werden.


Sprechzeiten Projektbotschafter

Martin Beck ist Projektbotschafter und Ansprechperson für alle Ihre Fragen, Anregungen und Sorgen rund um das Projekt „Hoffnungshaus im Fichtenweg“.

An folgenden Terminen ist Martin Beck im Mehrgenerationenhaus West (MGH), Matthias-Grünewald-Straße 15, jeweils von 17 Uhr für bis mindestens 18 Uhr, ansprechbar:

  • 22. April 2026
  • 13. Mai 2026
  • 27. Mai 2026
  • 17. Juni 2026
  • 24. Juni 2026

Häufig gestellte Fragen (FAQ):

  • Was ist das Projekt "Hoffnungshaus"?

    In einem Hoffnungshaus leben Menschen mit und ohne Fluchterfahrung unter einem Dach. Ziel ist es, Geflüchteten den Start in ein selbständiges und selbstbestimmtes Leben zu erleichtern. Das Hoffnungshaus wird von einer professionellen Standortleitung koordiniert, und das Zusammenleben aller Bewohner*innen wird gemeinschaftlich gestaltet. Zusätzliche begleitende Angebote für Sozialarbeit, Sprachbildung und Arbeitsmarktintegration werden ebenfalls angeboten. 

    In Ingelheim wird die professionelle Standortleitung von Lydia und Michael Norman übernommen. Sie werden mit Ihrer Familie mit im Haus leben und sind vertrauensvoller Ansprechpartner.

    Allgemeine Informationen gibt es in der offiziellen Pressemitteilung: bitte hier klicken (interne Weiterleitung)

    Grundlegende Informationen zum Träger "Stiftung Hoffnungsträger": https://www.hoffnungstraeger.de/hoffnungshaus

  • Wer ist Projektträger  des Hoffnungshauses?

    Für die Realisierung des Projektes stellt Boehringer Ingelheim das Grundstück zur Verfügung und übernimmt sowohl die einmaligen Baukosten als auch die laufenden Unterhaltungskosten des Gebäudes. Der Betrieb der Hoffnungshäuser erfolgt in enger Zusammenarbeit zwischen der Hoffnungsträger Stiftung, der Stadt Ingelheim und dem Landkreis Mainz-Bingen. Die Hoffnungshäuser selbst werden von der Hoffnungsträger Stiftung betrieben und betreut. Die Stadt Ingelheim und die Kreisverwaltung Mainz-Bingen übernehmen die Betriebskosten, um der Hoffnungsträger Stiftung die Umsetzung ihres bewährten Integrationskonzepts zu ermöglichen. 

    Mit Stadtratsbeschluss von November 2024 wurde die Beteiligung der Stadt Ingelheim am Hoffnungshausprojekt beschlossen. Die Beteiligung der Stadt Ingelheim besteht in der Übernahme der Betriebskosten (gemeinsam mit der Kreisverwaltung Mainz-Bingen), um der Hoffnungsträger Stiftung die Umsetzung ihres bewährten Integrationskonzepts zu ermöglichen.

    Grundlegende Informationen zum Träger "Stiftung Hoffnungsträger": https://hoffnungstraeger.de/

  • Wann ist Baubeginn und wann sind die Wohnungen bezugsfertig? (Stand: März 2026)

    Nach dem Baubeginn im November 2025 werden im Frühjahr bereits die Bodenplatten der Häuser verlegt. Die vier Häuser werden sukzessive mithilfe modularer Bauweise errichtet. Die Hausaufstellungen der vier Hoffnungshäuser sind wie folgt geplant:

    • Haus 1: 16. März 2026
    • Haus 2: 13. April 2026
    • Haus 4: 27. April 2026
    • Haus 3: 8. Juni 2026

    Die Wohnungen werden voraussichtlich ab Ende 2026 bezugsfertig sein.

  • Wie viele Geschosse werden gebaut?

    Die Wohngebäude werden dreigeschossig errichtet. Bilder bereits bestehender „Hoffnungshäuser“ finden Sie auf der Website www.hoffnungshaus.de.

  • Wie viele Wohnungen werden entstehen?

    Es entstehen insgesamt 26 Mietwohnungen sowie Büro- und Gemeinschaftsflächen in vier sogenannten Hoffnungshäusern. Diese bieten Platz für rund 80 bis 90 Menschen aller Generationen und Kulturen. Die Wohnungsgrößen liegen zwischen 45 und 105 Quadratmetern.

  • Wie sehen die Hoffnungshäuser aus?

    Die Hoffnungshäuser zeichnen sich durch ihre modulare Bauweise, ihre hohe Flexibilität, die Verwendung von Holz als zentralem Baustoff und ihre Nachhaltigkeit aus. Sie sind darüber hinaus optisch ansprechend und schnell zu errichten. Jede Wohnung verfügt über eine Wohnküche und Balkone, die die Einheiten miteinander verbinden. Zusätzlich gibt es einen Gemeinschaftsraum, der Begegnungen und Austausch fördert und somit den integrativen Ansatz unterstützt.

  • Sind die Gebäude barrierefrei?

    Im Erdgeschoss sind sie barrierefrei, die oberen Stockwerte nicht.

  •  Wie viele Parkplätze werden bereitgestellt?

    Parkplätze werden entsprechend der Stellplatzquote der Stadt zur Verfügung gestellt. Es wird auch an neuen Mobilitätskonzepten gearbeitet, die in das Projekt integriert werden.

  • Wie kann man sich als Bewohner*in für das Projekt bewerben?

    Wir freuen uns über Menschen, die Interesse an unserem gemeinschaftlichen und integrativen Wohnprojekt haben. Besonders willkommen sind Menschen, die sich aktiv in eine vielfältige Hausgemeinschaft einbringen möchten.

    Einige der Wohnungen werden an Menschen mit Fluchterfahrung vergeben, die wir auf ihrem Weg in ein selbstständiges Leben unterstützen. Hierfür gibt es bereits viele potentielle Interessenten.

    Damit unsere Hausgemeinschaft ausgewogen und vielfältig wird, suchen wir deshalb gezielt Menschen ohne Fluchterfahrung, die unsere Vision teilen und Teil des Hoffnungshauses werden möchten.

    Wenn Sie sich ein Leben im Hoffnungshaus Ingelheim vorstellen können, können Sie sich ab sofort über hoffnungshaus@ingelheim.de melden.

    Unsere Mitarbeitenden gehen dann mit Ihnen ins Gespräch, um die gegenseitigen Erwartungen an das Zusammenleben abzugleichen.

    Die Auswahl der zukünftigen Bewohner*innen erfolgt gemeinsam durch die Hoffnungsträger Stiftung und die Stadt Ingelheim.

  • Muss man als potenzielle*r Mieter*in spezielle Voraussetzungen erfüllen (beispielsweise einen Wohnungsberechtigungsschein besitzen)? 

    Es wird sowohl Wohnungen mit Wohnberechtigungsschein als auch Wohnungen ohne Wohnberechtigungsschein geben. Die Bewohner*innen müssen bereit sein, sich auf die Idee des integrativen Wohnens einzulassen; die Vorgespräche werden von der Hoffnungsträger Stiftung geführt. Geflüchtete können sich bewerben, wenn sie über eine positive Bleibeprognose verfügen.

  • Handelt es sich bei einem Hoffnungshaus um eine Unterkunft für Asylbegehrende?

    Die Hoffnungshäuser sind nicht für eine temporäre, sondern für eine dauerhafte Nutzung konzipiert. Es handelt sich nicht um Wohnraum für die Unterbringung von zugewiesenen Asylsuchenden, sondern um ein Wohnprojekt, wo Menschen mit Fluchterfahrung und längerfristiger Bleibeperspektive und Menschen ohne Fluchterfahrung unter einem Dach leben.

  • Ist die Wohnform eines "Hoffnungshauses" bereits erprobt?

    Ja, die Hoffnungsträger Stiftung betreibt bereits zahlreiche Hoffnungshäuser. Weitere Informationen finden Sie unter www.hoffnungshaus.de.

  • Wie sieht der Alltag in einem „Hoffnungshaus“ aus?

    Im Hoffnungshaus Ingelheim entsteht im Alltag ein besonderes Miteinander. Menschen mit unterschiedlichen Lebensgeschichten teilen ein Zuhause, unterstützen sich gegenseitig und gestalten ihr Umfeld aktiv mit. Dabei bleibt Raum für persönliche Freiheit – und zugleich wächst Gemeinschaft ganz selbstverständlich.

    Ein typischer Tag im Hoffnungshaus beginnt individuell: Einige Bewohner*innen starten früh zur Arbeit oder Ausbildung, andere kümmern sich um Kinder, besuchen Sprachkurse oder engagieren sich in lokalen Projekten. Begegnungen ergeben sich oft beim Kaffee in der Gemeinschaftsküche, im Garten oder auf dem Weg nach draußen.

    Regelmäßige Gemeinschaftszeiten wie gemeinsame Abendessen, Bewohnerabende oder offene Nachbarschaftstreffen stärken das Zusammenleben und bieten Raum für Austausch, Freundschaft und gegenseitige Unterstützung. Hier wird gelacht, diskutiert, voneinander gelernt und miteinander gefeiert.

    Im Alltag entsteht Integration Schritt für Schritt: durch praktische Hilfe im Haushalt, Unterstützung beim Lernen, gemeinsame Aktivitäten oder einfach durch das Teilen von Alltagserfahrungen. Dadurch wächst Vertrauen und echte Verbundenheit.

  • Wer kümmert sich um die Gemeinschaft im „Hoffnungshaus“?

    Vor Ort arbeiten alle Bewohner*innen Hand in Hand. Jene, die sich mit kreativen Aktionen engagieren wollen, sind immer herzlich eingeladen dies auch für die gesamte Nachbarschaft anzubieten. Organisiert und betreut werden die Hoffnungshäuser von einer professionellen Standortleitung, in Ingelheim von Lydia und Michael Norman. Sie leben mit Ihrer Familie mit im Haus und sind Ansprechpartner für alle Ideen, aber auch Sorgen.


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