Vielfalt und Chancengleichheit

One Billion Rising

One Billion Rising 2026 – Gemeinsam gegen Gewalt: „Women on Fire – Ni una menos“

Ingelheim erhebt sich wieder! Am 14. und 19. Februar 2026 schließt sich die Stadt erneut der weltweiten Bewegung „One Billion Rising“ an. Unter dem diesjährigen Motto „Women on Fire – Ni una menos“ verwandeln sich öffentliche Plätze in Ingelheim in Bühnen für Tanz, Musik und Protest. Gemeinsam mit Millionen von Menschen weltweit setzen wir ein kraftvolles Zeichen gegen patriarchale Gewalt, von der statistisch jede dritte Frau betroffen ist.

Tanzen für eine bessere Welt

Seit 2012 macht die internationale feministische Bewegung „One Billion Rising“ mit Tanzaktionen auf das drängende Thema Gewalt gegen Frauen aufmerksam. „Tanzen ist eine universelle Sprache, die es Frauen und Mädchen erleichtert, ein schweres Thema sichtbar zu machen – die Gewalt, die weltweit eine Milliarde Frauen betrifft“, erklärt Regina Barosso da Silva, Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Ingelheim.

Doch es geht um mehr als Sichtbarkeit. „Wir fordern Prävention, um die Ursachen von Gewalt bereits im Ansatz zu bekämpfen. Täter sollen gar nicht erst zu Tätern werden“, ergänzt Dr. Dominique Gillebeert, Leiterin der Stabsstelle für Vielfalt und Chancengleichheit.

Warum der Valentinstag?

Der Valentinstag steht nicht nur für romantische Liebe, sondern auch für Respekt, Würde und Sicherheit in Beziehungen. Besonders für junge Menschen ist es wichtig, zu verstehen, dass eine gesunde Beziehung auf Vertrauen, Kommunikation und gegenseitiger Zustimmung basiert – und beiden Raum zur Entfaltung gibt.

Seien Sie dabei!

Am Donnerstag, 19. Februar 2026, um 16:30 Uhr laden wir alle herzlich ein, auf dem Sebastian-Münster-Platz gemeinsam zu tanzen, sichtbar Verantwortung zu übernehmen und ein Zeichen für eine Zukunft ohne Angst und Gewalt zu setzen. Auch in diesem Jahr wird zu dem Lied „Break the Chain“ getanzt – angeleitet von Bürgermeisterin Eveline Breyer. „Wir hoffen, dass wir 2026 noch mehr Tänzer*innen sind als im letzten Jahr“, betonen Barosso da Silva und Gillebeert.

Solidarität ist der Schlüssel: „Wenn wir bewusst hinschauen und zuhören, können wir frühzeitig helfen. Beratungsstellen, lokale Institutionen und Vertrauenspersonen sind dabei essenzielle Anlaufstellen“, so die beiden Initiatorinnen.

Aktionen am 14. Februar

Bereits am Samstag, 14. Februar 2026, ab 10 Uhr informieren Regina Barosso da Silva und ihre Mitstreiterinnen an einem Infostand auf dem Sebastian-Münster-Platz (Babbelbank). In Kooperation mit VUC, In-Rage, der Frauen-AG Ingelheim und weiteren Partnern gibt es Give-Aways und Infomaterial rund um das Thema Gewaltprävention.

Gemeinsam für Veränderung

Auch Soroptimist Ingelheim und der Zonta Club Rheingau-Rheinhessen engagieren sich aktiv für den Schutz und die Unterstützung von Frauen und Mädchen. Informieren Sie sich über ihre Arbeit auf den jeweiligen Websites.

Veränderung beginnt mit Ihnen! Lassen Sie uns gemeinsam ein starkes Zeichen setzen. Werden Sie am 19. Februar aktiv – tanzen Sie mit und zeigen Sie Solidarität!