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Ausbaubeiträge
Kanalsanierungen in der Stadt Ingelheim - Stadtteil Heidesheim
Betroffen von den Bauarbeiten sind folgende Straßen:
Am Judenfriedhof, Am Kapellchen, Am Pfingstborn, Am Rehkampf, Bahnhofstraße, Binger Straße, Bruderweg, Burgstraße, Clemensstraße, Dimbergstraße, Ernst-Ludwig-Straße, Gartenstraße, Gärtnerstraße, Grabenstraße, Heidenfahrtstraße, Herbachstraße, Im Dechand, In der Bitz, Joseph-Kehrein-Straße, Kreuzstraße, Mainzer Straße, Moselstraße, Mühlstraße, Neue Dimbergstraße, Obere Kreuzstraße, Pfarrstraße, Rektor-Sturm-Straße, Rheinstraße, Saiferstraße, Sandmühle, Schäferstraße, Schiesstraße, Schillerstraße, Sierstorffstraße, Turnerstrasse, Uferstraße, Wackernheimer Straße, Waldstraße, Zweigstraße.
Grabenlose Sanierung sorgt für weniger Beeinträchtigungen
Aufgrund der dichten innerstädtischen Bebauung wird überwiegend eine grabenlose Sanierung ausgeführt. Bei dieser Sanierungsarbeit müssen mit verschiedenen Fahrzeugen nur die einzelnen Kontrollschächte angefahren werden, um die Sanierungen durchzuführen. Dabei werden durch die Anwendung von Robotertechnik und einem sogenannten Schlauchliningverfahren die Straßenkanäle ertüchtigt, sodass für die Anwohner*innen nur geringe Einschränkungen im Gebrauch von unter anderem Toiletten und Waschmaschinen entstehen. Die Information hierüber erfolgt dabei an den jeweiligen Arbeitsstellen rechtzeitig vor Ort durch das ausführende Bauunternehmen.
Bei der beschriebenen Arbeitsweise ist es unumgänglich, dass die betroffenen Bereiche mehrere Male von verschiedenen Arbeitskolonnen angefahren werden.
Die Sanierungen werden in Form von Tagesbaustellen an den jeweiligen Arbeitsstellen durchgeführt, der Fahrzeugverkehr wird möglichst mit halbseitiger Sperrung geregelt. Wo dies nicht möglich ist, erfolgen die Arbeiten in den Tagesrandzeiten, mit Ampelregelungen oder unter Vollsperrung. In seltenen Fällen finden die Arbeiten in den Nachtstunden statt. Hierbei ist mit Lärmbelästigungen zu rechnen.
Insgesamt sind die Einschränkungen für die Anliegenden und Verkehrsteilnehmer*innen jedoch wesentlich geringer im Vergleich zu Reparaturen in herkömmlicher offener Bauweise. Die Arbeiten beginnen Ende Februar 2026 und werden voraussichtlich bis Ende 2026 abgeschlossen sein, sofern die Witterung ein kontinuierliches Arbeiten zulässt.
Umstellung auf wiederkehrende Ausbaubeiträge
Für das System der wiederkehrenden Straßenausbaubeiträge hat die Stadt Ingelheim u.a. die Abrechnungseinheit 8 „Heidesheim“ gebildet. Wiederkehrender Straßenausbaubeitrag bedeutet, dass alle in dieser Abrechnungseinheit gelegenen Grundstücke für die Investitionskosten im Abrechnungsgebiet herangezogen werden, die jeweils in einem Kalenderjahr kassenwirksam geworden sind. Dies sind zum Beispiel Kosten für die Erneuerung der Beleuchtung, der Fahrbahn, des Gehweges oder des Kanals. Somit wird auch ein Teil der Kosten für die oben aufgeführten Kanalbaumaßnahmen auf alle Anliegenden im Abrechnungsgebiet umgelegt. Die Beitragserhebung erfolgt in der Regel alle zwei bis drei Jahre. Weitere Details hierzu gibt es unter https://www.ingelheim.de/wohnen-umwelt/grundstuecke-und-immobilien/strassenausbaubeitraege. Fragen beantworten zudem die zuständigen Sachbearbeiter*innen Sabrina Aurin (Telefon 06132 782-234), Christine Tittel (Telefon 06132 782-299) und Sereen Al Mahameed (Telefon 06132 782-290) bei der Stadtverwaltung Ingelheim, die auch per E-Mail unter beitraege@ingelheim.de kontaktiert werden können.
Für Informationen zum Bauablauf steht beim Abwasserzweckverband „Untere Selz“ Herr Abduljawad Salloum telefonisch unter 06132 79094-75 oder per E-Mail unter abduljawad.salloum@avus-ingelheim.de zur Verfügung. Um Verständnis für die mit der Maßnahme verbundenen Unannehmlichkeiten und Behinderungen wird gebeten.

