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Klimawerkstatt
Foto-Ausstellung „Auf kleiner Flamme“ zur Earth Hour 2026 in der Alten Markthalle
Ausstellung vom katholischen Hilfswerk MISEREOR konzipiert
Die Ausstellung basiert auf Fotografien des argentinischen Fotografen Eduardo Soteras Jalil und wurde vom katholischen Hilfswerk MISEREOR konzipiert. Sie findet bewusst im Dunkeln statt: Besucher*innen betrachten die Bilder mit Taschenlampen und erleben so symbolisch, wie Menschen in vielen Regionen der Welt ohne verlässlichen Zugang zu Strom leben. Ergänzt werden die Fotografien durch kurze Texte, Illustrationen und eine Soundcollage.
Was ist MISEREOR?
MISEREOR mit Sitz in Aachen engagiert sich seit 1958 in der Entwicklungszusammenarbeit. Das Hilfswerk setzt sich weltweit für Gerechtigkeit ein und kämpft gegen Hunger, Krankheit und Ausgrenzung sowie gegen deren Ursachen. Gemeinsam mit Partnerorganisationen unterstützt MISEREOR Menschen, die in Armut leben, in derzeit 86 Ländern.
Was zeigt die Ausstellung?
Die Ausstellung zeigt unter anderem, welchen Unterschied eine Solaranlage in einer Geburtsstation machen kann, wie eine kleine Wasserturbine das Leben einer Kleinstadt nachhaltig verändert und welche Möglichkeiten saubere Energie für das Lernen und die Bildung von Kindern schafft. Damit macht sie deutlich, wie eng Energieversorgung, Gesundheit, Umweltschutz und soziale Teilhabe miteinander verbunden sind.
Hintergrund "Earth Hour"
Während zur Earth Hour weltweit das Licht ausgeschaltet wird, leben Millionen Menschen dauerhaft „auf kleiner Flamme“. Ohne Zugang zu sauberer Energie sind sie auf Holz, Kohle oder Kerosin angewiesen – mit gravierenden Folgen für Gesundheit, Umwelt und Klima. Die Ausstellung schlägt eine Brücke zwischen individuellem Energiesparen, globaler Verantwortung und Klimaschutz.
Die Bedeutung der Ausstellung
„Die Fotografien zeigen sehr eindrücklich, wie eng Energieversorgung, Bildungschancen und Lebensqualität miteinander verbunden sind. Gerade im Kontext der Earth Hour möchten wir damit ein Bewusstsein dafür schaffen, dass unser Handeln vor Ort Auswirkungen auf Menschen weltweit hat“, betont Oberbürgermeister Ralf Claus. Auch Klimaschutzdezernentin Dr. Christiane Döll unterstreicht die Bedeutung der Ausstellung: „Klimaschutz gehört zu den zentralen Aufgaben unserer Zeit. Die Ausstellung macht sichtbar, dass Energie für viele Menschen weltweit keine Selbstverständlichkeit ist. Sie regt dazu an, die globale Dimension von Energie- und Klimagerechtigkeit stärker in den Blick zu nehmen.“
Ausstellungszeitraum und Vernissage
Die Ausstellung wird am 28. März 2026 um 19 Uhr mit einer Vernissage eröffnet. Im Rahmen der Eröffnung erwarten die Besucher*innen ein Energie-Quiz sowie ein kleines Begleitangebot mit Snacks und Getränken. Eine Anmeldung ist nicht nötig. Die Ausstellung ist vom 31. März bis 09. April Dienstag und Mittwoch von 10 bis 15 Uhr und Donnerstag von 13 bis 18 Uhr geöffnet.
Ausstellungsbesuch von Schulklassen
Die letzte Ausstellungswoche ist für Schulklassen reserviert, die sich vorab anmelden können. Während dieser Zeit werden die Gruppen pädagogisch begleitet. Organisiert wird die Ausstellung von der städtischen KlimaWerkstatt in Zusammenarbeit mit der Stabsstelle für Vielfalt und Chancengleichheit der Stadt Ingelheim.

