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Sicherheit
13. Juli 2026: Sicherheitsmaßnahmen an Trauerweiden in der Jungau
Nachdem es im April und Juni an mehreren Trauerweiden in der Ingelheimer Jungau zu unvorhersehbaren Ast- und Stammbrüchen gekommen war, hat die Stadt den gesamten Bestand der Trauerweiden am Rheinpfad eingehend untersuchen lassen. Die Kontrollen gingen dabei deutlich über die übliche Regelüberprüfung hinaus.
Mithilfe sogenannter Bohrwiderstandsmessungen wurde an allen Bäumen geprüft, ob die verbleibende Restwandstärke der Stämme ausreichend ist und die Stand- sowie Bruchsicherheit weiterhin gewährleistet werden kann. Zusätzlich wurden vorhandene Höhlungen auf einen möglichen Besatz durch höhlenbrütende Vögel, Fledermäuse und Kleinsäuger untersucht.
Einige der markanten und ortsbildprägenden Weiden befinden sich inzwischen in einer fortgeschrittenen Alterungsphase. Entsprechend zeigen sie Vorschäden, die in vielen Fällen auf holzzerstörende Pilze zurückzuführen sind. Bereits in der Vergangenheit mussten in diesem Bereich einzelne Trauerweiden gefällt und durch Neupflanzungen ersetzt werden.
Besondere Rücksicht auf die Tierwelt ist dabei unerlässlich: Die Jungau liegt im Vogelschutzgebiet Rheinaue Bingen-Ingelheim. Der Schutz von Vögeln, Fledermäusen und anderen Tieren hat deshalb bei allen Arbeiten oberste Priorität.
Im Herbst sollen dann diejenigen Weiden gefällt werden, die nicht mehr standsicher sind. Sie werden durch Nachpflanzungen ersetzt. Darüber hinaus wird die bestehende Allee im Zuge der Maßnahme bis zum Beginn des Weges an der Rheinstraße erweitert.
Bei Rückfragen steht das Umwelt- und Grünflächenamt per E-Mail unter gruenpflege@ingelheim.de gerne zur Verfügung.

