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Klimaanpassung
Hitze sichtbar machen: Klimarundgang mit Infrarotkamera in Ingelheim
Wie heiß wird eigentlich eine Asphaltfläche im Vergleich zu einer Grünfläche? Und welche Maßnahmen helfen dabei, Städte auch an heißen Sommertagen lebenswerter zu machen? Unter der Leitung von Energieberaterin Bettina Niestrath wird mithilfe einer Infrarotkamera sichtbar, wie unterschiedlich sich Asphalt, Grünflächen oder Fassaden an einem sonnigen Sommertag aufheizen und welche Maßnahmen für ein angenehmeres Stadtklima sorgen können.
Einflüsse auf Mikroklima vor Ort erklärt
Während des rund 40-minütigen Rundgangs werden an verschiedenen Stationen Wärmebilder aufgenommen und direkt erläutert. Dabei wird anschaulich erklärt, welchen Einfluss versiegelte Flächen, Bäume, Fassaden oder Begrünungen auf das lokale Mikroklima haben und wie bereits kleine Maßnahmen dazu beitragen können, Hitze zu reduzieren und die Aufenthaltsqualität im öffentlichen Raum zu verbessern. „Der Klimarundgang vermittelt nicht nur spannende Einblicke, sondern auch viele Anregungen, wie sich mit einfachen Maßnahmen auf dem eigenen Grundstück die Hitzebelastung verringern und das Wohnumfeld angenehmer gestalten lässt“, erläutert Beigeordnete und Klimaschutzdezernentin Dr. Christiane Döll. Sie begleitet den Rundgang und freut sich auf den Austausch mit den Bürger*innen.
Anschließender Kurzvortrag
Im Anschluss werden die während des Rundgangs entstandenen Wärmebilder in einem etwa 20-minütigen Kurzvortrag gemeinsam ausgewertet. Dabei werden die Zusammenhänge zwischen Klimawandel, zunehmender Hitze in Städten und den Möglichkeiten der Klimaanpassung verständlich erklärt und anhand der eigenen Beobachtungen greifbar gemacht.
Die Teilnahme ist kostenfrei. Eine Anmeldung ist erforderlich und kann bis 7. August per E-Mail unter Heck.Diana@mainz-bingen.de oder telefonisch unter 06132 787-2173 erfolgen.

