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Gemeinsam für fairen Handel und nachhaltiges Engagement

Wie können sich Kommunen für fairen Handel engagieren? Welche Erfahrungen und Ideen können miteinander geteilt werden? Und wie lässt sich das vielfältige ehrenamtliche Engagement vor Ort weiter stärken? Um diese Fragen ging es beim Vernetzungstreffen der Fairtrade-Towns in Rheinland-Pfalz am Dienstag, 29. September 2026, im Weiterbildungszentrum Ingelheim.

Unter dem Motto „Voneinander lernen. Gemeinsam mehr bewegen.“ kamen Engagierte aus Fairtrade-Kommunen aus ganz Rheinland-Pfalz zusammen, um Erfahrungen auszutauschen, erfolgreiche Projekte vorzustellen und neue Impulse für den Einsatz für fairen Handel zu entwickeln.

Im Mittelpunkt des Treffens standen dabei vor allem die Menschen, die sich in den Kommunen, Steuerungsgruppen, Vereinen und Initiativen für den fairen Handel engagieren. Ihr Einsatz trägt wesentlich dazu bei, globale Zusammenhänge vor Ort sichtbar zu machen und faire Produktions- und Lebensbedingungen stärker ins Bewusstsein der Gesellschaft zu rücken.

„Fairer Handel lebt von Menschen, die sich einmischen, Ideen entwickeln und Verantwortung übernehmen. In unseren Kommunen gibt es eine große Vielfalt an engagierten Menschen und Initiativen, die zeigen, wie aus einer guten Idee konkretes Handeln werden kann. Dieses Engagement miteinander zu verbinden, Erfahrungen weiterzugeben und sich gegenseitig zu motivieren, ist ein wichtiger Teil unserer Arbeit als Fairtrade-Kommunen“, so Erik Dolch vom Entwicklungspolitischen Landesnetzwerk Rheinland-Pfalz (ELAN), der Koordinator des Treffens.

Ingelheims Bürgermeisterin Sybille Schäfer, eröffnete die Veranstaltung mit einem Grußwort. Ein besonderer Gast war Staatssekretär Torsten Welling, der persönlich zum Treffen erschien. Darüber hinaus erhielten die Teilnehmenden im Rahmen einer kurzen digitalen Schalte ins Bundesinnenministerium einen aktuellen Einblick in die überregionalen Aktivitäten und Entwicklungen im Bereich der öko-sozialen Beschaffung.

Damit verband das Treffen zwei wichtige Ebenen: den persönlichen Austausch und das Engagement vor Ort mit aktuellen Entwicklungen auf Landes- und Bundesebene. Die Teilnehmenden hatten die Möglichkeit, voneinander zu lernen, Kontakte zu knüpfen und gemeinsam Ideen für die weitere Arbeit in ihren Kommunen zu entwickeln.

„Gerade beim fairen Handel zeigt sich, wie wichtig Vernetzung ist. Keine Kommune muss alles allein entwickeln oder umsetzen. Wenn wir gute Erfahrungen teilen, voneinander lernen und gemeinsam neue Ideen entwickeln, können wir viel bewegen – und gleichzeitig das Engagement der vielen Menschen sichtbar machen und wertschätzen, die sich vor Ort für eine gerechtere Welt einsetzen“, so Dr. Friederike Vigeland, Koordinatorin für kommunale Entwicklungspolitik der Stadt Ingelheim.

Das Vernetzungstreffen der Fairtrade-Towns in Rheinland-Pfalz wurde von der Fairtrade-Stadt Ingelheim am Rhein, dem BUND Koblenz und ELAN organisiert.